the nunatak group

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Mr. Watson, please take over!

Mr. Watson, please take over!

Allow me to introduce myself: Watson, IBM Watson. Watson is a computer program developed by IBM that combines ambitious analysis software with artificial intelligence. Some six years ago Watson had his first appearance on the Quiz-Show “Jeopardy!”. Much has happened since then. The playing phase is over and the system has grown out of its infancy. By now it has emerged to an individual ecosystem with numerous application examples and is being implemented into the business operation of more and more companies. Goal of the Watson project is to develop a sophisticated semantical search engine, able to perceive the meaning behind natural language and to locate relevant passages and facts from a large database.

And what does that have to do with Nunatak? We took a look behind the scenes at IBM Watson IoT Headquarters and discussed concrete areas of application for Watson with the people responsible. Chat bots in customer service are an obvious application and are already in use by large corporations like Lufthansa. The text processing abilities of Watson are utilized by Versicherungskammer Bayern to categorize written customer enquiries and priorities them by their emotional mood. But efficiency improvements in customer service are only the beginning. Watson could perspectively assist with complex decisions, especially if they have to be made under great time pressure – for example, in clinical diagnostics.

Many of the new skills will not be explicitly programmed, but instead independently learned by the systems from their interactions and experiences with their respective environments. Among other things, this is based on neuronal networks, machine learning, text analysis tools and voice recognition. Watson can also process unstructured data like texts, pictures or multimedia. Therefore, Watson is well ahead of normal computer systems since this unstructured data makes up 80 percent of all information of the web.

Gazing in a crystal ball shows how cognitive computing will surely be used in every business sector in ten years und will consequently concern all areas of our life. Artificial intelligence will definitely enhance human abilities in some areas and outperform them and therefore potentially replace them in others.

Programmatic Advertising im TV und anderswo: The Nunatak Group auf den Medientagen 2017 #mtm17

Programmatic Advertising im TV und anderswo: The Nunatak Group auf den Medientagen 2017 #mtm17

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Programmatic Advertising – also der vollautomatische und individualisierte Ein- und Verkauf von Online-Werbeflächen in Echtzeit – ist ein wichtiges Thema auf den diesjährigen Münchner Medientagen. Wo liegen Vorteile, Herausforderungen und Risiken? Wie sollten sich Marktteilnehmer darauf vorbereiten? Und: Wer profitiert schon heute davon? Diese und weitere Fragen werden Managing Partner Robert Jacobi (@robor) und Principal Fabian Göbel am Dienstag, den 24. Oktober, in zwei Panels erörtern.

Auf Einladung von Google hält Robert einen Impulsvortrag und moderiert ab 10:30 Uhr in Raum 12 im Kongresszentrum die Diskussionsrunde um Matthias Dang (CEO IP Deutschland GmbH), Dr. Alwin Mahler (Managing Director, Global Partnerships DACH, Google) und Thomas Port (CEO Digital SevenOne Media GmbH) zum Thema „The Future of Programmatic TV“. Kernfrage hier: Wie sollten Broadcaster Programmatic TV einsetzen, um Werbung im TV nachhaltig relevanter zu machen?.

Direkt danach im selben Raum öffnet sich die Diskussion auf alle Mediengattungen, unter dem Titel „Game Changer Programmatic – Wie Echtzeitwerbung die Spielregeln im Media-Biz auf den Kopf stellt“. Nach einer kurzen Einführung durch W&V Nachrichtenchefin Petra Schwegler beginnt die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag von Fabian. Im Anschluss diskutieren namhafte Köpfe aus Medien und Technologie im Panel, wie Programmatic die Gesetzmäßigkeiten im Werbegeschäft künftig verändern wird und worauf sich Werbungtreibende, Medien und Agenturen vorbereiten müssen. Unter den Diskutanten sind zum Beispiel Jutta Richter, Global Brand Management von MINI, Marco Dohmen (Commercial Director DACH FreeWheel), Dr. Andrea Malgara (Geschäftsführer Mediaplus Gruppe), Sena Rahma (Managing Partner Echte Liebe) und Joachim Schneidmadl (Vorstand virtual minds group).

Den Rückblick zur Veranstaltung gibt es dann natürlich auch wieder hier auf unserem Blog zu lesen.

Rupert prämiert die innovativsten Münchner Unternehmen

Rupert prämiert die innovativsten Münchner Unternehmen

Foto: Stephan Goerlich / FMG

Wer meistert den digitalen Wandel am besten? Das Urteil darüber fällt unser Geschäftsführer Rupert mit vier weiteren Jury-Mitgliedern beim „Münchner Digital Innovation Award“.

Wie bereits vergangenes Jahr, ist Rupert Teil der Jury, die auch 2017 das innovativste Unternehmen mit einem entsprechend zukunftsgestaltenden Konzept prämiert. Bei der zweiten „Digitale Welt Convention“ DIGICON kommen Weltkonzerne und Start-ups am 23. und 24. November in München zusammen, um gemeinsam über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Der „Münchner Digital Innovation Award“ wird im Rahmen der Messe an das innovativste Unternehmen vergeben – egal ob junges Start-Up, etablierter Mittelständler oder Weltkonzern. Beim DIGICON Pitch Battle treten die nominierten Firmen in den Kategorien KMU/Start-Up und Großunternehmen gegeneinander an. Innerhalb von nur drei Minuten müssen die Teilnehmer das Auditorium von einer Idee überzeugen und sich danach den Fragen der hochkarätigen Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten, aus Industrie und Wirtschaft stellen. Die vier besten Innovationen werden mit einem Award ausgezeichnet.

Aktuell haben Unternehmen noch die Möglichkeit sich bis zum 12. Oktober für den Award zu bewerben. Als Jurymitglied ist Rupert sowohl an der Auswahl der nominierten Firmen für das Pitch Battle beteiligt als natürlich auch an der Abstimmung selbst. Weitere Jurymitglieder sind Dr. Lothar Borrmann, CT Siemens AG, Dr. Ralf Schneider, CIO der Allianz SE, Daniel Wild, CEO von Ecommerce Alliance und Michael Zaddach, CIO der Flughafen München GmbH.

Robert Jacobi und Ellena Brenner entfesseln die „Digital Marketplaces“

Robert Jacobi und Ellena Brenner entfesseln die „Digital Marketplaces“

Digitalisierung und traditionelle Buchwelt schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Den perfekten Brückenschlag beschreiben Robert und unser Ex-Senior Consultant Ellena Brenner (jetzt Zeiss Digital Innovation Lab). Denn sie waren kürzlich als Gastautoren für den Sammelband “Digital Marketplaces Unleashed” tätig.

In ihrem 13-seitigen Kapitel „How Large Corporations Survive Digitalization“ beschäftigen sich Robert und Ellena mit den Herausforderungen, denen sich große Unternehmen in Sachen Digitalisierung stellen müssen und wie sie damit in der Praxis umgehen können. Als Spezialisten für digitale Transformation beschreiben die beiden hier gezielt Maßnahmen, die Manager dabei unterstützen, ihre Organisation zum digitalen Erfolg zu führen. Dabei konzentrieren sie sich auf die drei Erfolgsfaktoren „Leadership & Vision“, „Culture & People“ und „Corporate Processes & Structure“.

Das Buch umfasst insgesamt 81 Kapitel von über 100 Gastautoren wie Managern und Medienexperten und widmet sich den unterschiedlichen Teilaspekten der digitalen Transformation – angefangen bei Big Data, über Cloud- und Mobilitätstechnologie bis hin zu neuen Entwicklungen in der Finanz-und Versicherungstechnologie. Zu den weiteren Autoren zählen unter anderem Dr. Ralf Schneider (Allianz) und Michael Zaddach (Flughafen München GmbH). Herausgeber ist Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien (LMU).

„Digital Marketplaces Unleashed“ ist ab sofort als eBook verfügbar und erscheint am 13. Oktober als Hardcover Version. Im Rahmen der „Digitale Welt Convention“ am 23. November in München feiert es Premiere. Weitere Informationen zum Sammelband und eine Leseprobe finden sie auf der Seite des Springer-Verlages.

Nunatak Networking Night: Artifizielle Intelligenz und echtes Feierabend-Bier

Nunatak Networking Night: Artifizielle Intelligenz und echtes Feierabend-Bier

Wem Begriffe wie industrial base, predictive maintenance und controlled environment nur ansatzweise etwas sagen, der hatte bei der Nunatak Networking Night am 11. Juli die Gelegenheit, sein Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. Denn da trafen sich rund 100 Interessierte über den Dächern Münchens, um Vorträgen zu den Themen Internet of Things und Artificial Intelligence zu lauschen und wer angesichts dieser Anglizismen theoretische Abhandlungen und mögliche Hypothesen erwartet hatte, lag gottlob falsch.  Den insgesamt zehn Speakern gelang es, ihren Alltag mit diesen beiden Themen in der Praxis zu beschreiben: Auf der Bühne begrüßten wir Timo Bongartz (Specialty Lighting Innovation Manager bei Osram GmbH), Wolfgang Bosch (Business Development Executive bei IBM Watson), Sönke Bullerdiek (Vice President Business Development bei EyeEm Mobile GmbH), Guido Burger (Digital Transformation Executive bei Salesforce Dtl. GmbH), Marius Gerwinn (CEO & founder von fileee), Daniel Gillard (Project Manager bei Sensorberg GmbH), Daniel Kolvenbach (Vorstand von Signal Iduna Bauspar AG), Tommy Oehl (Principal von Vito Ventures GmbH), Christian Renz (Development Core Products (INST/ESW) bei BSH), Dagmar Schuller (Chief Operating Officer bei audEERING GmbH).

Was zum Beispiel hat Osram mit IoT zu tun? Die Antwort gab Timo Bongartz. Ziel des Unternehmens ist es, die Landwirtschaft zu digitalisieren. Mit spezieller Licht-Technik schafft Osram es, im geschlossenen Raum Pflanzen mit dem Licht zu beleuchten, das sie benötigen, um besonders geschmacksintensiv zu werden. Es geht um Effizienzvorteile gegenüber dem herkömmlichen Anbau. Die Pflanzen wachsen deutlich schneller und Pestizide werden erst gar nicht benötigt.

Christian Renz von Bosch stellte gemeinsam mit Guido Burger von Salesforce das Thema connected Building und eine Business-Variante zu Airbnb vor: Konferenzräume, die sich über eine eigens entwickelte App suchen lassen. Der Clou: Der georderte Raum wird genau den Bedürfnissen des Buchenden angepasst. Wie soll die Temperatur sein, wie hell das Licht, wie sollen die Jalousien eingestellt sein? All dies wird vorab über die App vorbereitet. Funktioniert jetzt schon, wie ein Live-Test vor Ort zeigte.

Stellvertretend für audEERING stellte Dagmar Schuller ein Intelligent Audio Engineering Tool vor. Dieses erkennt beispielsweise im Auto die Gemütslage des Fahrers, agiert dann wie ein Fahrassistent und kann so Unfälle vermeiden. Anhand eines Videos zweier Fahrer wurde das demonstriert. Obwohl der schlechtgelaunte Fahrer lachte und der gut gelaunte mit einem schlecht gelaunten Gesichtsausdruck fuhr, erkannte das Tool anhand von Geräuschen, Sprache und Bedingungen, die wirkliche Gemütslage. Das Tool lässt sich zum Beispiel auch in Call Centern einsetzen, um unzufriedene Kunden gleichmäßig unter allen Call-Center-Mitarbeitern aufzuteilen.

Das Motto Networking NIGHT wurde von uns durchaus ernst genommen, denn der letzte Vortrag endete um 22.30 Uhr. Davor, in der Pause und danach hatten die Teilnehmer dann bei einem kühlen Bier und leckeren Snacks  die Gelegenheit, sich über die Vorträge und auch mit den Speakern auszutauschen. Allen Beteiligten an dieser Stelle: Danke fürs engagierte Mitmachen. Wir sehen uns spätestens im nächsten Jahr, auf der Nunatak Networking Night 2018.

Social Media-Analyse Versicherungen: Allianz Deutschland liegt vorne

Social Media-Analyse Versicherungen: Allianz Deutschland liegt vorne

Branche hat Nachholbedarf im  Social Web

Allianz Deutschland ist die erfolgreichste Versicherung im Social Web. Die Plätze zwei und drei belegen die Online-Versicherung HUK24 sowie HUK-Coburg. Dieses Ergebnis zeigt unsere aktuelle Studie. Unsere Consultants haben hierbei insgesamt 22 Versicherungen auf den Plattformen Facebook, Twitter und Xing untersucht.

Content und Reichweite führen Allianz Deutschland zum Sieg

Allianz Deutschland punktet mit einer starken Präsenz auf Facebook und Xing. Das Unternehmen profitiert dabei von seiner großen und zugleich aktiven Community – das gilt insbesondere für Facebook. Der Marktführer überzeugt außerdem in der qualitativen Analyse mit der aktiven Einbindung von Nutzern sowie ihrem gelungenem Format-Mix. Auf einer Skala von eins (bester Wert) bis drei (schlechtester Wert) erzielte das Unternehmen hier die Note 1,7. Lediglich bei der Funktionalität der Auftritte (u.a. Kurz-Info, Call-to-Action), so zeigt die Studie, besteht noch Optimierungspotential.

Der Zweitplatzierte, HUK24, glänzt vor allem mit seiner Content-Strategie auf Facebook (Note 1,8) – insbesondere in punkto Tonalität der Inhalte und Bildsprache erzielt die Online-Versicherung Bestwerte. Das führt zu einer entsprechend hohen Engagement-Rate ihrer Fanbase. Abzüge gibt es hingegen bei der Nutzerfreundlichkeit der Auftritte.

Den dritten Platz sichert sich die HUK-Coburg mit der konsequenten Verwendung der Plattformfunktionalitäten (z.B. CTA-Button, Neuigkeiten). Das führt zu Bestwerten bei der Nutzerfreundlichkeit (Note 1,2). Besonders positiv fällt das Unternehmensprofil bei Xing und Facebook auf.

Weiteres zur Studie auch unter: https://www.marketing-boerse.de/News/details/1722-Allianz-in-Social-Media-vorne/13889 

Discussing Digital Transformation: A Nunatak Session @TDD2017

Discussing Digital Transformation: A Nunatak Session @TDD2017

        

This year’s edition of the Transatlantic Digital Debates could not have come at a better time: In a week where U.S. President Donald Trump backed out of The Paris Agreement and German Chancellor Angela Merkel dominated the headlines by stating that Europe must now live on its own strength, 18 young fellows (9 from the U.S., 9 from Germany) met in Berlin to discuss digitization and its implications on modern society. “It’s a unique way to expand one´s network with a broad set of diverse backgrounds, all dealing with the latest challenges of digitization”, stated one of the fellows.

The professional backgrounds of this year’s participants were truly diverse, with employers ranging from Uber to ARD (German Public Broadcasting) to law firms, as well as research organizations and networks from Palo Alto. The program is in its second year of operation and is mainly set up by two think tanks, the Global Public Policy Institute and New America headquartered in Berlin and Washington D.C. respectively, while Microsoft, Intel, the Bertelsmann Foundation, and The Nunatak Group supported TDD 2017 by providing content and stipends.

Principal Dr. Fabian Göbel and Managing Partner Robert Jacobi of The Nunatak Group jointly hosted a session on digitization of business models in the media, insurance and automotive sectors. “We chose specific examples from our daily business practice to ensure that the participants are able to derive hands-on lessons”, said Dr. Göbel. After a short introduction from Mr. Jacobi on the impacts of digitization on society (some positive, others unfavorable) and the challenges big corporations face when trying to adjust to a transforming environment, the fellows received case studies for each of the previously mentioned industries. Within just over an hour, the fellow participants managed to work out creative solutions for each industry: A premium car-sharing service located in Denver, a news product financed though vouchers, sold at cashiers and distributed in schools, and a life insurance product for millennials, directly linked to their individual bank accounts.

“This was a very inspiring session that made the fellows think hard about how companies might provide profitable services in a digital age”, Thorsten Benner, the founder of GPPi, said. After three days in Berlin as well as meetings with federal agencies, academics and corporations to discuss trending topics such as cyber security, artificial intelligence and the internet of things, the fellows moved on to Hamburg for further debate sessions and will continue onto Washington D.C. and Austin this upcoming Fall in September.

Applications for the 2018 edition of the Transatlantic Digital Debates will be open starting November 2017.

Zuhören und führen: Lektionen von Emilio Galli Zugaro

Zuhören und führen: Lektionen von Emilio Galli Zugaro

Eine Lektion in Empathie, ja auch in Demut erteilte Emilio Galli Zugaro bei uns in der Schackstraße in München. Selbstreflexion, Zuhören, Hinterfragen – alles Eigenschaften, die eigentlich selbstverständlich sind, aber im Alltag viel zu wenig gelebt werden, erst recht im oft von Ellenbogen dominierten Manager-Alltag. Dabei zeigte sich der langjährige Kommunikationschef der Allianz durchaus selbstkritisch und erzählte von Situationen, in denen er Mitarbeiter hart kritisiert hatte, statt ihnen zuzuhören und dabei festzustellen, dass die Ursache der Problems gar nicht bei ihnen lag.

Doch daraus hat er gelernt, und diese Lektionen und weitere, die er aus dem Verhalten anderer abgeleitet hat, in seinem Buch „The Listening Leader: How to Drive Performance by Using Communicative Leadership” (ersch. bei Pearson Education Limited) aufgeschrieben.  Seine Tochter, Clementina Galli Zugaro, eine Psychologin, steuerte dazu wertvolle Gedanken bei. Emilio – Details auf seiner Homepage – hat sich nicht nur als Buchautor neu erfunden, sondern auch als Entrepreneur, Change Management Berater, Seminarveranstalter und Mitglied des Advisory Boards von Nunatak.

Ein Thema, das ganz offensichtlich den Zeitgeist trifft: Zur Buchvorstellung kamen mehrere Dutzend Zuhörer von Linde Group, Audi, Siemens oder der Allianz. Viele fragten sich, was die Verbindung zwischen Nunatak und Emilio Galli Zugaro sei. Die Auflösung gab Robert Jacobi gleich zu Beginn:  Beide kennen sich aus Roberts beruflicher Anfangszeit, in der er noch im Journalismus tätig war. Seitdem haben sie den Kontakt aufrechterhalten.

„Wenn Manager davon sprechen, dass sie kommunizieren, meinen sie meist, dass sie ihren Kollegen etwas mitteilen und so sie Basis für eine vertrauensvolle Kommunikation schaffen. Das haben sie in den seltensten Fällen.“

Das breite Einsatzgebiet des Listening Leadership im Unternehmensalltag machte Galli-Zugaro anhand zahlreicher Beispiele aus seinem Buch anschaulich. So müssen Unternehmen jede Form der Kommunikation vertrauensvoll gestalten. Ein Service-Mitarbeiter im Callcenter eines Mobilfunk-Anbieters, der die Anliegen eines Kunden mit Verweis auf das Vertragswerk abschmettert – und so nicht berücksichtigt, dass der Kunde als Kommunikations-Multiplikator seinen Unmut über das Unternehmen in seinem Bekanntenkreis streuen wird –  richtet mehr Schaden an, als es eine Anpassung des Vertrags je für das Unternehmen verursacht hätte. Vertrauensvolle Kommunikation richtet sich dabei aber nicht nur nach außen, sondern ist gerade innerhalb von großen Organisationen zentraler Erfolgsfaktor und muss vom Top-Management vorgelebt werden.

„Alle müssen besser kommunizieren“ – diesem Credo hat sich Galli Zugaro während seiner Zeit bei der Allianz verschrieben. Der Aufbau eines Führungskräfte-Entwicklungsprogramms mit Schwerpunkt auf Kommunikation, welches sämtliche Aspiranten auf leitende Positionen durchlaufen mussten, ist dabei nur eine der vorgestellten Maßnahmen, auf dem Weg zur vertrauensvollen, erfolgreichen Kommunikation in Unternehmen.

Im kommenden Jahr erscheint “The Listening Leader” auch auf Deutsch.

Ex-Allianz-Kommunikationschef Emilio Galli-Zugaro zu Besuch am 22. Mai bei Nunatak

Ex-Allianz-Kommunikationschef Emilio Galli-Zugaro zu Besuch am 22. Mai bei Nunatak

„Nur wer gut zuhört, kann erfolgreich führen“, so das Credo von Emilio Galli-Zugaro, Senior Advisor bei FTI Consulting. Über mehr als zwei Jahrzehnte war „egz“, wie er hausintern bei der Allianz abgekürzt wurde, Kommunikationschef und damit einer der einflussreichsten Manager des Konzerns. Gebürtiger Neapolitaner, vier Sprachen, beste Verbindungen weit über die Allianz hinaus. Dann „wollte er raus“, wie er es selbst beschreibt. Sein neuer Lebensabschnitt sollte hingegen wenig mit PR und Unternehmenskommunikation und viel mit Coaching und Mentoring zu tun haben – Tätigkeiten, die ihm wirklich Spaß machten, für die er aber zu wenig Zeit hatte. Aus diesem Grund wagte er den großen Schritt, kündigte und erfüllte sich seinen Traum: Er berät seitdem Top-Manager und Unternehmer als Business Coach und ist Mentor am Entrepreneurship Center, München. Darüber hinaus lehrt er Unternehmens- und Krisenkommunikation im Fachbereich Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Communicative Leadership an der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin. Am 22. Mai, um 19.00 Uhr, wird der ehemals dienstälteste Leiter der Unternehmenskommunikation eines Dax-Konzerns über die moderne Führungskommunikation in unseren Räumlichkeiten sprechen. Bei der Vorstellung seines im Januar veröffentlichten Buches “The Listening Leader”, das er zusammen mit seiner Tochter, der Psychologin Clementina Galli Zugaro, geschrieben hat, erklärt er außerdem, warum Führungskräfte, die zuhören können, erfolgreicher sind.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen:

https://www.eventbrite.de/e/buchvorstellung-the-listening-leader-mit-emilio-galli-zugaro-tickets-34175212982

 

Porridge ist mein Fleisch

Porridge ist mein Fleisch

Work hard, play hard – heißt es doch so schön. Wir würden gern ergänzen: Work hard, play hard, eat smart. Denn wenn Gehirnzellen und Bizeps Hochleistungen bringen müssen, dann braucht’s die richtige Energiezufuhr. Wer wüsste das besser als Caroline Steingruber, Gründerin des Porridge-Startups 3Bears. Wieso die Unternehmerin nicht mal einladen, dachten wir uns. Am 21. April stattete uns dann Caroline von 3Bears einen Besuch ab um uns zu erzählen, was sich 2017 in den Müslischüsseln Neues tut. Im Gepäck: Ihr Porridge und Wissenswertes rund um das Trendfrühstück. Da morgens auf der Arbeit bei den meisten von uns vor allem das Gehirn gefragt ist und weniger die Muskeln, empfiehlt sie beim Frühstück auf Kohlenhydrate zu setzen. Und auch für Sportler ist Porridge mit Milch wie gemacht. Denn: Um Eiweiß aufnehmen zu können, muss man kombinieren. Ein Milchprodukt gepaart mit Getreide ergibt in Bezug auf das Eiweiß eine Wertigkeit wie Fleisch.

Gegründet wurde das Startup 2015 von Caroline und Tim, nachdem sie bemerkt hatten, dass es in Deutschland, anders als in England, kaum einen gesunden Haferbrei gab. Den Namen hat das Startup übrigens vom englischen Märchen von Goldlöckchen und den drei Bären. So haben die beiden Gründer Caroline Steingruber und Tim Nichols, genau wie das goldgelockte Mädchen, das heimlich den Brei der Bärenfamilie aß, so lange probiert, bis sie genau die richtige Mischung fanden.

Kennengelernt haben wir das Startup 3Bears auf einer Weihnachtsfeier eines anderen Startups. Das Konzept hat uns überzeugt – und  der Geschmack auch. Selbstverständlich durften wir uns auch mit dem Porridge stärken.  Der kommt mittlerweile so gut an, dass er bei größeren Handelsketten schon erhältlich ist.

Wer mehr erfahren möchte, kann auf der Website der 3Bears vorbeischauen. https://3bears.de/

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