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Social Media-Analyse Versicherungen: Allianz Deutschland liegt vorne

Social Media-Analyse Versicherungen: Allianz Deutschland liegt vorne

Branche hat Nachholbedarf im  Social Web

Allianz Deutschland ist die erfolgreichste Versicherung im Social Web. Die Plätze zwei und drei belegen die Online-Versicherung HUK24 sowie HUK-Coburg. Dieses Ergebnis zeigt unsere aktuelle Studie. Unsere Consultants haben hierbei insgesamt 22 Versicherungen auf den Plattformen Facebook, Twitter und Xing untersucht.

Content und Reichweite führen Allianz Deutschland zum Sieg

Allianz Deutschland punktet mit einer starken Präsenz auf Facebook und Xing. Das Unternehmen profitiert dabei von seiner großen und zugleich aktiven Community – das gilt insbesondere für Facebook. Der Marktführer überzeugt außerdem in der qualitativen Analyse mit der aktiven Einbindung von Nutzern sowie ihrem gelungenem Format-Mix. Auf einer Skala von eins (bester Wert) bis drei (schlechtester Wert) erzielte das Unternehmen hier die Note 1,7. Lediglich bei der Funktionalität der Auftritte (u.a. Kurz-Info, Call-to-Action), so zeigt die Studie, besteht noch Optimierungspotential.

Der Zweitplatzierte, HUK24, glänzt vor allem mit seiner Content-Strategie auf Facebook (Note 1,8) – insbesondere in punkto Tonalität der Inhalte und Bildsprache erzielt die Online-Versicherung Bestwerte. Das führt zu einer entsprechend hohen Engagement-Rate ihrer Fanbase. Abzüge gibt es hingegen bei der Nutzerfreundlichkeit der Auftritte.

Den dritten Platz sichert sich die HUK-Coburg mit der konsequenten Verwendung der Plattformfunktionalitäten (z.B. CTA-Button, Neuigkeiten). Das führt zu Bestwerten bei der Nutzerfreundlichkeit (Note 1,2). Besonders positiv fällt das Unternehmensprofil bei Xing und Facebook auf.

Weiteres zur Studie auch unter: https://www.marketing-boerse.de/News/details/1722-Allianz-in-Social-Media-vorne/13889 

DLD 2017

DLD 2017

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  1. Rupert, Du warst auf der DLD 17. Was hat Dich am meisten überrascht?

Die Industrie ist erwachsen geworden. Die anfängliche Hypestimmung weicht einem nüchtern-professionellen Blick: Der Einfluss der Digitalisierung auf einzelne Geschäftsbereiche und unsere Gesellschaft mit all seinen Konsequenzen rückt in den Fokus.  Klar ist: Digitale Disruption hat das Potenzial in den nächsten Jahren etablierte Betreiber aus Märkten zu verdrängen und gleichzeitig auch komplett neue Märkte und Unternehmen zu schaffen.

Es stellen sich drei zentrale Fragen: Wie verdiene ich Geld? Was funktioniert, was nicht? Wie muss ich mich gegen die neuen digitalen Supermächte aufstellen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben oder neue Geschäftsfelder zu erschließen? Die Frage nach den Geschäftsmodellen von morgen geht einher mit einer gesellschaftlichen Debatte. Das zeigt sich aktuell bei Themen wie u.a. künstliche Intelligenz und autonomes Fahren: Was passiert wenn künstliche Intelligenz, Automatisierung oder Bots den Großteil der Prozesse der Zukunft steuern oder übernehmen. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Was bedeutet das für die Zukunft der Arbeit und für die Arbeitsplätze? Die DLD führt die Aspekte zusammen und liefert wesentliche Impulse zur Beantwortung dieser zweifelsfrei zentralen Fragestellungen. Das macht die Veranstaltung unique.

  1. Du warst an der Gründung der Veranstaltung maßgeblich beteiligt. Was gab die Initialzündung?

Wir haben damals erkannt, dass ein immer größerer Bedarf an Wissensaustausch zu aktuellen Themen der Digitalisierung entstand. Was passiert dort gerade und wie können wir daran teilhaben? In den USA gab es bereits diverse Veranstaltungen hierzu, z.B. die TED Konferenz, D-Konferenz oder das PC Forum von Esther Dyson. Unsere Idee war es, ein ähnliches Format in Europa aufzubauen, um eine Brücke zu schaffen, die uns die Innovationskraft der USA näher bringt, um zu lernen und natürlich auch um geschäftlich davon zu profitieren. Die Zeit war einfach reif dafür und wir haben mit der DLD die Möglichkeit erkannt, als einer der ersten Player im europäischen Markt das Thema zu besetzen. Der nachhaltige Erfolg der DLD zeigt, dass das Gründungsteam hier zur richtigen Zeit gehandelt hat.

  1. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung war „What’s the plan?“ Spricht daraus eine Ratlosigkeit, dass auch internationale Experten nicht mehr wissen, was die Zukunft bringt?

Ja, und das ist auch sicherlich berechtigt. Die Digitalisierung hat die Gesellschaft und Wirtschaft in den vergangenen zehn Jahren fundamental verändert. Ein Großteil der heute wertvollsten Firmen sind digitale Unternehmen und das Wachstum scheint kein Ende zu nehmen. Gleichzeitig macht die Beschleunigung der Entwicklungen gerade auch die Zukunft immer schwerer planbar. Heute vorherzusehen, was in drei bis fünf Jahren digital stattfindet, wird immer schwieriger. Neue Wettbewerber können in kürzester Zeit entstehen und komplette Industrien verändern.

  1. Ein Schwerpunktthema der DLD 17 war die künstliche Intelligenz. Welche Branchen wird diese als erstes umwälzen?

Das ist schwer zu sagen. AI wird sicherlich Einfluss auf unterschiedlichste Branchen und deren Wertschöpfungsprozesse haben. Sicherlich werden Unternehmen mit Consumer-orientierten Geschäftsmodellen schneller davon betroffen sein, als klassische Industriebereiche wie z.B. das Engineering und Manufacturing. Das Spannende an der Digitalisierung ist eben, dass sich der Einfluss nicht mehr wirklich auf einzelne Bereiche und Branchen begrenzen lässt. in Zukunft wird es keine digitalen Unternehmen geben, sondern nur noch Unternehmen die Technologie als Möglichkeit ihres Geschäfts verstehen und es zu einem zentralen Asset ihrer Strategie gemacht haben.

  1. Welche Learnings kann man von solch einer Veranstaltung für Nunatak konkret mitnehmen?

Es herrscht weiterhin viel Bedarf an Beratung. Es wird immer wichtiger, Themen und Trends rechtzeitig zu erfassen und Geschäftsmodelle anzupassen oder weiterzuentwickeln. Zusätzlich bedarf es gerade in klassischen Industrien klare Change Management Prozesse, die angegangen werden müssen, um sich digital wettbewerbsfähig aufzustellen. Wir sind optimal aufgestellt, um Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien bei diesem Prozess zu begleiten.

 

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