Diese 7 Kardinalfehler verhindern echten Wandel

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Lesetipp vorm Wochenende: Digitale Transformation – das ist für Manager häufig ein echtes Minenfeld. Wie die größten Fehler vermieden werden können, beschreibt Robert Jacobi in der Rubrik Meinungsmacher des manager magazins. Change Management ist die Lösung. Hier ein kurzer Überblick über die sieben Stolpersteine, die der digitalen Transformation in einem Unternehmen im Weg liegen:

1) Die Ziele sind nicht klar definiert

Was genau die Ziele des individuellen Transformationsprozesses sind, muss die Führungsspitze als Vision eindeutig formulieren und mit messbaren Kriterien hinterlegen.

2) Das Management zieht nicht mit

Für jeden Wandel ist die Voraussetzung, dass er an der Spitze verstanden und propagiert wird.

3) Veränderung wird nicht belohnt

Die inhaltlichen Ziele des Change-Prozesses müssen vertraglich festgehalten und ihr Erreichen muss belohnt werden; am besten nicht nur auf individueller Basis, sondern über Teams hinweg.

4) Die Ressourcen reichen nicht aus

Wenn der CEO auf der Bühne steht und Digitalisierung predigt, die Ressourcen aber durch das bestehende Geschäft gebunden sind, wird nicht viel passieren.

5) Das Vorgehen ist nicht transparent

Wenn eine digitale Innovationseinheit abgeschirmt und vertraulich monatelang vor sich hin werkelt, erhöht das vielleicht kurzfristig die Produktivität dieses Kernteams – aber noch lange nicht die Chancen des langfristigen Erfolgs.

6) Das Unternehmen schirmt sich ab

Spätestens im digitalen Zeitalter ist klar, dass man nicht mehr alles selbst machen kann. Partnerschaften für Forschung und Entwicklung, Joint Ventures, gemeinsame Nutzung technischer Plattformen – Arbeitsteilung ist das Gebot der Stunde, über Firmengrenzen hinweg.

7) Interne Silos bleiben bestehen

Das größte Hindernis für einen Change-Prozess ist, dass er sich auf einzelne Abteilungen beschränkt und nicht zu einem dauerhaften Umbruch der Strukturen führt. Das Tempo des Wandels sollte im ganzen Unternehmen ähnlich hoch und niemand davon ausgenommen sein. “Die größte Gefahr in Zeiten des Umbruchs ist nicht der Umbruch selbst, sondern ihm mit veralteter Logik zu begegnen”, hat Management-Guru Peter Drucker gesagt.