!n

The Nunatak Group

Home / Posts tagged "The Nunatak Group"
InsurTech 2.0: Erkenntnisse vom Nunatak Afterwork

InsurTech 2.0: Erkenntnisse vom Nunatak Afterwork

Premiere unserer exklusiven Eventreihe: In entspannter Atmosphäre eröffneten unsere beiden Geschäftsführer Robert Jacobi und Rupert Schäfer gestern Abend das erste Nunatak Afterwork Event. Thema des Abends: „InsurTech 2.0: Kampf oder Kooperation?”. Rund 40 Gäste aus etablierten Versicherungen, Start-Ups und Beratungen nahmen an der offenen Diskussion im Nunatak-Büro unweit des Siegestores teil.

Rupert Schäfer hob die neue Rolle der InsurTechs im Zusammenspiel mit den globalen Playern der Versicherungsbranche hervor: „Die erste Welle der InsurTechs begann mit hohen Erwartungen, was Vertrieb und Digitalisierung bestehender Geschäftsmodelle anging. Die wurden bisher zwar nicht erfüllt”, so Schäfer. „Aber sie hatten erheblichen Einfluss auf die Veränderungsbereitschaft der etablierten Versicherer.“ Diese investieren – als Reaktion auf die neuen Akteure – zunehmend in Start-Ups und gründen auch eigene Innovationslabors. Erfolgreich damit seien aber bei weitem nicht alle: „Vielen etablierten Versicherern fällt es immer noch schwer, neue Denkweisen und Arbeitsabläufe in ihrer Organisation zu verankern.“

Die echte Gefahr sind Tech Titans wie Amazon und Google

Inzwischen hat sich in vielen Unternehmen auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass InsurTechs gar nicht die wirkliche Gefahr sein im Konkurrenzkampf um den Versicherungskunden der Zukunft – im Gegenteil: Durch strategische Partnerschaften und gemeinsame Initiativen können sich InsurTechs und etablierte Versicherer sogar sinnvoll ergänzen. Investitionen und M&A-Aktivitäten nehmen daher auch spürbar zu.

Managing Partner Rupert Schäfer (2.v.r.) beim Nunatak Afterwork in unserem Münchner Büro.
Managing Partner Rupert Schäfer (2.v.r.) beim Nunatak Afterwork in unserem Münchner Büro.

Die große Unbekannte hingegen seien „Tech Titans“ wie Amazon und Google. „Deren Zukunftsstrategien, was Versicherungen und die digitale Kundenschnittstelle angeht, sind noch weitgehend unklar“, sagte Schäfer. „Und das raubt deutschen CEOs von allen Bedrohungen derzeit am meisten den Schlaf.“ Zurecht, wie auch unser Nunatak Update Paper „InsurTech 2.0″ zeigt: So würden bereits 30 Prozent der Menschen weltweit heute eine Versicherung eher bei einem der Tech Titans abschließen als bei einem klassischen Versicherer.

Wieso die Disruption im Versicherungssektor auch Chancen birgt

Die Herausforderungen der Digitalisierung waren auch Hauptthema der anschließenden Diskussionsrunde mit Branchenexperten wie Stefan Daehne (ADAC Versicherung), Hermann-Josef Knipper (R&V), Klaus Driever (Allianz Deutschland), Frank Birzle und Maximilian Rast (ottonova), Simon Kolkmann (RYSKEX) sowie Matthias Mierisch (Speedinvest).

Eine wichtige Erkenntnis: Das Thema Vertrauen ist ein großes Asset der großen und etablierten Versicherungen mit teilweise jahrzehntelanger Erfahrung und Markenpräsenz. Die neuen Player haben es bislang noch nicht geschafft, dieses Vertrauen aufzubauen – und in einer immer digitaleren Welt mit flüchtigen, virtuellen Touchpoints wird Vertrauensaufbau zunehmend schwierig.

Einigkeit herrschte auch darüber, dass die – ohnehin unvermeidbare – Disruption im Versicherungssektor nicht nur Damoklesschwert ist, sondern auch Chancen birgt: Die Branche steuert auf eine Ko-Existenz etablierter und neuer Akteure zu – vorausgesetzt, die klassischen Versicherer nehmen den Change-Prozess an. Sich, wie es manche derzeit tun, hinter der Regulatorik der Gesetzgeber zu verstecken, ist hingegen kurzsichtig.

Rupert Schäfers Fazit: „Abende wie dieser und unsere Gespräche mit Versicherern und Investoren zeigen, dass die Digitalisierung der Branche noch lange nicht ausgereift und kundenorientiert umgesetzt ist. Mit anderen Worten: Das Spiel hat gerade erst begonnen.“

Das nächste Nunatak Afterwork ist bereits in Planung. Details folgen in Kürze.

HoBB – der neue Hotspot für digitale Querdenker

HoBB – der neue Hotspot für digitale Querdenker

“If software is eating the world, we might as well have a glass of wine.” Das war das Motto im „House of Beautiful Business“ (HoBB), einer eher ungewöhnlichen Konferenz, die letzte Woche parallel zum Web Summit in Lissabon stattfand.

Gemeinsam mit 300 weiteren Gästen und„Bewohnern” des HoBB folgte unsere Beraterin Anna-Maria Lange der Einladung von Gastgeber Tim Leberecht, Autor, Berater und selbsterklärter „Business-Romantiker“ und seinem Team.

Thematisch beschäftigte sich die Veranstaltung insbesondere mit neuen Wegen, um die Arbeitswelt in Zeiten von Algorithmen und datengesteuerten Prozessen menschlicher zu gestalten und den Fokus mehr auf die Bedürfnisse der Menschen in einem Unternehmen zu richten. Das Event fand in den stilvollen Räumlichkeiten des Gallery Houses statt, einem Vintage Boutique Hotel mitten im hippen Trendviertel São Bento. Der intime Rahmen lud die Gäste dazu ein, anregende Gespräche zu führen, sich zu begegnen und gemeinsam positive Visionen für die Verbindung von Technologie und Menschlichkeit zu entwickeln.

Das sorgsam kuratierte, überaus dichte Programm bestand aus den unterschiedlichsten Formaten von Talks und Panels über Masterclasses, Exkursionen und Late-Night-Salons bis hin zu kreativen Happenings im Museum, im Musikstudio oder bei philosophischen Abendessen in kleiner Runde. Unter den Teilnehmern trafen Unternehmer und Visionäre der Geschäftswelt, z.B. von Technologieunternehmen wie Google, Siemens und AirBnB auf Künstler, Designer, Philosophen und Wissenschaftler aus aller Welt.

Recruiting 2020: Predictive Analytics ersetzen den Personaler

Zu Anna-Marias persönlichen Highlights zählten u.a. ein Gespräch mit Jacob Hsu, CEO von Catalyte, über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bereich Human Resources. Hsu gab Einblicke, wie sein Unternehmen Predictive Analytics und Algorithmen bei der Rekrutierung und Ausbildung von Softwareentwickler-Teams nutzt. Statt Top-Abschlüssen von renommierten Universitäten werden Kompetenzen gemessen, die sich nicht im CV widerspiegeln, allen voran Neugierde sowie Lern- und Anpassungsfähigkeit. Vorhandene Vorurteile im Rekrutierungsprozess werden somit ausgeklammert.

Ein weiterer Höhepunkt war der Beitrag des Philosophen Christoph Quarch über den Sinn und Nutzen von Spielplätzen in Unternehmen. Im Spiel, so Quarch, entfaltet der Mensch sein Potential. Er experimentiert, ist kreativ und hat keine Angst davor, zu scheitern. Diese Eigenschaften fordern auch Unternehmen zunehmend von ihren Mitarbeitern. Allerdings brauche es hierfür Freiräume, in denen zweckfreies Handeln erlaubt ist, in denen also in erster Linie der Prozess zähle und nicht das Ergebnis, was Unternehmen vor große Herausforderungen stelle.

Natürlich kam auch das Kreative nicht zu kurz: Neben geselligen Back- und Kochsessions, die vom Hermann’s-Team rund um Verena Bahlsen angeboten wurden (immer begleitet von einer philosophischen Frage, über die die Teilnehmer reflektieren konnten), hielt sich Anna-Maria – selbst passionierte Musikerin – gerne im Musikstudio auf, um aufzutanken und mit anderen Teilnehmern, Speakern und den beiden Musicians-in-Residence zu jammen. Bei der Gelegenheit wurde sie auch eingeladen, den eigens für die Konferenz komponierten Song mit aufzunehmen, der bei der Abschlussveranstaltung präsentiert wurde.

Aufnahme-Session beim "House of Beautiful Business" (HoBB) in Lissabon während des Web Summits
Aufnahme-Session beim „House of Beautiful Business“ (HoBB) in Lissabon während des Web Summits

Anna-Marias Fazit: „Die Atmosphäre war wirklich sehr inspirierend und lebendig. Das lag nicht zuletzt an dem überaus aufgeschlossenen, herzlichen und reflektierten Publikum aus aller Welt. Jeder Einzelne war unglaublich offen für anregenden, tiefgründigen Austausch zu neuen Ideen und Visionen jenseits der üblichen Buzzwords. Eine einzigartige Erfahrung!“

Und nicht zuletzt profitieren wir auch bei Nunatak davon: Neuigkeiten über unser New Work-Projekt Nunatak 3.0 gibt es bald hier auf dem Blog.

„Medientage München 2018“: Shaping the media future

„Medientage München 2018“: Shaping the media future

„Engage! Shaping Media Tech Society“ – das war das Motto der diesjährigen Medientage München. Aus Nunatak-Sicht war das Verschmelzen von Kommunikations- und Technologie-Branche das interessante Thema.

Es gibt wohl wenige Messen, die sich in den vergangenen Jahren derart schnell transformiert haben. Vor zehn Jahren noch war die Konvergenz von Online- und Print-Medien das Debattenthema Nr. 1, heute geht es um Blockchain, den technologischen Vormarsch Chinas und Künstliche Intelligenz.

Unsere beiden Managing Partners waren wieder als Speaker auf der Messe dabei: Während Rupert Schäfer das Panel „Real World Apps – Cryptocurrencies, Smart Contracts et al: How the Blockchain is triggering innovation“ moderierte, widmet sich Robert Jacobi in seinem Vortrag dem Thema „Vermarktung – Lokale Allianzen vs. globale Giganten“. Im Zentrum steht dabei der Wettstreit der kooperierenden, nationalen Unternehmen mit den großen Playern im globalen Markt. Kurz gesagt: die Bertelsmänner und Springers gegen die Googles, Amazons und Facebooks.

Der Fokus von Roberts Vortrag liegt dabei auf der Frage, wie sich David gegen Goliath am besten behaupten kann. Auf diese fünf Punkte sollten lokale Player ihr Augenmerk gezielt richten:

  1. Werbekunden wollen mehr – und zahlen dafür
  2. Investition in Technologie lohnt sich
  3. Daten sind nicht alles, aber ohne Daten ist alles nichts
  4. Eine Freundschaft ist noch keine Allianz
  5. Entscheidend ist nur ein Faktor: Relevanz!

     

In einer anschließenden Diskussionsrunde erörtert er mit weiteren Experten aus der Digitalbranche, was die Übermacht der globalen Player bedeutet, welche lokalen Allianzen es beispielsweise gibt und wie sich diese entwickeln. Auch wird geklärt werden, welche Erwartungen der Werbekunde grundsätzlich hat und in Zukunft erfüllt werden müssen.

„Riesige kulturelle Unterschiede im Mindset“

„Riesige kulturelle Unterschiede im Mindset“

Das von vielen Experten prognostizierte Erdbeben in der Versicherungsbranche durch InsurTechs ist ausgeblieben. Kollaboration statt Disruption lautet das neue Leitmotiv.

Unser neues Update Paper InsurTech 2.0 skizziert die anhaltende Neuordnung im Versicherungsmarkt: Immer öfter kommt es zum Schulterschluss zwischen den etablierten Versicherungskonzernen und den innovativen Start-ups. Wie es in Zukunft weiter gehen wird, prognostiziert unser Managing Partner Rupert Schäfer.

Sind InsurTechs immer noch die größte Bedrohung für Versicherungsunternehmen? Rupert Schäfer: Nein, im Gegenteil. Sie haben der Branche extrem geholfen, zukunftsfähig zu bleiben, und helfen dabei weiterhin.

Wie meinen Sie das? Als sich die ersten Start-ups 2012 des Themas Versicherung angenommen haben, bekamen einige Manager in den etablierten Konzernen Angst vor Disruption. Sie dachten an Amazon und den Buchhandel. Und sie wussten: Sie sind der Buchhandel. Also haben sie Hunderte Millionen in alle Arten von Digitalisierung investiert, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das war auch dringend notwendig, der Versicherungssektor hinkte und hinkt hier anderen Branchen stark hinterher. So gesehen können die großen Unternehmen den InsurTechs dankbar sein.

Disruption ist ausgeblieben: Sind InsurTechs also gescheitert? Wenn man Erfolg daran festmacht, ob ein Start-up den großen Playern signifikant Marktanteile abnimmt, dann sind InsurTechs nicht erfolgreich. Disruption wie in der Musikbranche, wo MP3 und Streaming die CD abgelöst haben, findet bislang nicht statt. Dennoch haben InsurTechs hohe Erwartungen in die Innovationen von Geschäftsmodellen geweckt. Die Zahl und Größe der Investments in diesen Sektor steigt seit 2016 kontinuierlich. Den etablierten Unternehmen geht es dabei um strategische Partnerschaften, um Wissenstransfer und Sicherung der eigenen Innovationsfähigkeit.

Funktionieren diese Partnerschaften? InsurTechs haben erkannt, dass sie als strategische Partner der großen Unternehmen viel bessere Chancen haben. Denn sie haben es bis heute schlicht nicht geschafft, ausreichend eigene Kunden zu gewinnen. Was sie besser können als die traditionellen Player, sind schnelle agile Entwicklungsprozesse und radikales Denken vom Kunden her. Das muss nun in den Konzernen und damit beim Kunden ankommen.

Wird das klappen? Die Kunst wird sein, die riesigen kulturellen Unterschiede im Mindset zwischen Konzern und Start-up zu bewältigen. Dieser Prozess kostet Zeit und Geduld. Wer das als Unternehmen nicht ernst nimmt und nicht mit einem nachhaltigen Change Management Prozess begleitet, frustriert am Ende alle: die alteingesessenen IT-Mitarbeiter und die jungen Wilden mit Bart und Wollmützen.

Neugierig geworden? Hier geht’s zu unserem aktuellen Update Paper InsurTech 2.0!

Nunatak-Workshop „Storytelling“: Lernen von Mr. Bean

Nunatak-Workshop „Storytelling“: Lernen von Mr. Bean

Was können Content-Manager eigentlich so vom tollpatschigen Mr. Bean lernen?
Eine ganze Menge! Das machte neulich unser exklusiver Workshop „Storytelling im B2B“ deutlich, zu dem wir ausgewählte Manager aus der werbungtreibenden Wirtschaft geladen hatten. Lektion eins: erst mal ein Snickers mampfen!

Doch der Reihe nach:

Der Host der Veranstaltung, Silke Bonarius, führte vorneweg in das Thema ein, stellte verschiedene Storytelling-Formate für Digital Natives vor und spielte anschließend den Youtube-Clip „United breaks guitars“ – ein musikalischer Rant des Kanadiers David Carroll und seiner Band Sons of Maxwell. Carroll schildert darin, wie er die Zerstörung seiner Gitarre vor einer Flugreise mit United Airlines selbst mitansehen musste – für Musiker eine Höllenqual.
Der Clip ging mit über 18 Millionen Klicks viral, löste ein weltweites Medienecho aus und hat inzwischen einen eigenen Eintrag auf Wikipedia – auch das ist Content-Marketing, mit einfachen Mitteln, aber enorm effektiv.

Wie man das systematisiert, erklärte Janis Schibalski, Digital Strategy Consultant bei der Agentur Neofonie: Anhand von mehreren Kriterien lasse sich eine Content-Strategie herleiten – das Ganze ist also weniger Hexenwerk einiger Kreativer, sondern vielmehr Ergebnis essentieller, strategischer Überlegungen.
Und dabei helfen einige zentrale Fragestellungen. Wie dies in der Praxis aussieht, machte Schibalski am Beispiel des Snickers-Spots mit Mr. Bean deutlich. Der Leitfaden sah in dem Fall so aus:

  • Was? Um welches Produkt handelt es sich? Hier also um einen Schokoriegel.
  • Für wen? Wer ist die Zielgruppe? Die Antwort liegt auf der Hand: Hungrige Verbraucher im weitesten, Schokoliebhaber im engeren Sinne.
  • Konkurrenz? Wer sind die Mitbewerber? In diesem Fall: Milka, Kitkat, Hanuta
  • Was ist das Thema? Worum geht es? Versagen abwenden
  • Was ist der Konflikt? Mögliches Versagen versus Mission bestehen
  • Was sind die Widerstände? Unkonzentriertheit, Hunger
  • Was ist die Botschaft? Du bist nicht Du selbst, wenn Du Hunger hast
  • Wer ist der Protagonist? Ein Testimonial mit Defiziten, je nach persönlichem Geschmack witzig oder lächerlich
  • Was ist die Mission? Ninjas besiegen, Abenteuerlust
  • Was ist das Excalibur? Was ist das „magische“ Element, das zum Sieg verhilft? Darauf gibt es dann nur eine Antwort: Snickers

So scheinbar einfache Zutaten auch für die komplexe B2B-Welt?
Ja, meint der Digital-Stratege, denn auch Business-Entscheidungen werden nie nur rational getroffen. „Jeder Mensch entscheidet emotional beeinflusst“, so Schibalski: „Zwei Drittel der Manager geben sogar offen zu, dass Bauchgefühl hier eine tragende Rolle spielt. Die übrigen sind vielleicht noch nicht so weit in der Selbsterkenntnis“. Und deshalb würden Storytelling-Ansätze wie wir sie eher von den Hollywood-Blockbustern kennen – also zum Beispiel „Monster überwinden“, „Vom Tellerwäscher zum Millionär“, „Reise und Rückkehr“, oder „Wiedergeburt“ – eben auch im B2B-Umfeld funktionieren.

In anschließenden Workshops konnten die Teilnehmer sich dann selbst mal am Storytelling ausprobieren – dabei ging es um ein neues Produkt für einen Mobilitätsdienstleister, Green Banking und Projektmanagement. Für anschließende Diskussionen war gesorgt – denn, ob richtig oder falsch lässt sich in dieser Disziplin vorweg nie sagen. „Es gibt keine Patentrezepte“, gab der Content-Experte den Teilnehmern mit auf den Weg. Wichtig sei vor allem Authentizität, denn die sei Voraussetzung für Vertrauen und das sei wiederum die Voraussetzung für die meisten Business-Entscheidungen.

 

 .                

 

Über den Dächern des Glockenbachs: Die Nunatak-Familie feiert den Sommer

Über den Dächern des Glockenbachs: Die Nunatak-Familie feiert den Sommer

         

Eine laue Sommernacht und die komplette Rooftop-Bar des Flushing Meadows in der Fraunhoferstraße für uns allein. Perfekte Voraussetzungen für das Nunatak Sommerfest also. Ab halb sieben begannen vergangenen Freitag die etwa 70 Gäste langsam einzutrudeln. Geladen waren natürlich alle aktuellen Nunatakeers, sowie Alumni, Zukünftige und Partner aus dem Nunatak-Netzwerk. Gemäß der Devise „Partnerschaften stärken“ stieg die Party zum ersten Mal in diesem etwas größeren Rahmen. Bewusst so von unseren Managing Directors Robert und Rupert gewählt, um bestehende Nunatak-Freundschaften zu festigen und neue zu schließen. Alle sollten sich einmal kennenlernen. So bekommen die jetzigen Mitarbeiter eine Verbindung zu den Ehemaligen und die Externen erfahren, was bei Nunatak gerade los ist. Entsprechend locker und familiär war auch die Stimmung auf der mit silbernen Nunatak-Luftballons geschmückten Terrasse. Verköstigt wurden wir mit Fingerfood in Form eines Flying Buffets, das keine Wünsche offen ließ.

         

Wer auf der Wiesn am längsten durchhält, bekommt den Vertrag

Neben diesen traumhaften Rahmenbedingungen hatten sich unsere beiden Unternehmensgründer für ihre Ansprache etwas ebenso Besonderes ausgedacht. Sie machten sich die Mühe, zu jedem, der bei Nunatak arbeitet oder gearbeitet hat, etwas Persönliches zu sagen: Von den ersten Mitarbeitern bis zum neuesten Praktikant – natürlich immer mit einem Augenzwinkern. Über unsere zukünftige Managerin Juliane sagten sie etwa: „Juliane wechselt bald von CHECK24 zu uns. Ich bin mir sicher, dass sie die Verträge gut verglichen hat“. Und auch die Ehemaligen wurden humorvoll vorgestellt: „Hai wurde damals eingestellt, weil er auf der Wiesn am längsten durchgehalten hat“ oder „Konsti, unser bislang erster und letzter Bayernspieler im Team“.

War die Rede das Highlight? Oder doch der plötzlich auftauchende Clown? Dieser drehte kunstvolle Luftballontiere für die Gäste. Die Reaktionen: Einige Gäste waren doch eher – sagen wir mal – überrascht, andere hellauf begeistert. Aber eine Überraschung ist Rupert damit auf jeden Fall gelungen. Niemand wusste es. Die Organisatorin Mona dachte die ganze Zeit über, er habe sich in der Veranstaltung geirrt. Und auch die Entstehung der Idee lässt einen schmunzeln: Rupert hatte den Clown zuvor auf einem Kindergeburtstag gesehen, befand ihn für witzig und lud ihn daraufhin ein.

         

Bei netten Gesprächen unter Kollegen und Freunden in entspannter Atmosphäre ging der Abend zu Ende. Ein paar Hartgesottene haben es dann sogar noch bis ins Bob Beaman geschafft.

 

Stefan Hopf auf dem All Member Summit des BRI: „Die Legislative verliert den Anschluss“

Stefan Hopf auf dem All Member Summit des BRI: „Die Legislative verliert den Anschluss“

Mitte Juni war unser Blockchain-Experte Stefan Hopf in New York beim All Member Summit des Blockchain Research Institutes. Das sowohl durch Unternehmen als auch staatlich geförderte Institut unterstützt über 70 Blockchain-Projekte unterschiedlichster Branchen und gilt als eines der führenden Think Tanks in diesem Bereich. Neben seiner Beratertätigkeit bei Nunatak ist Stefan seit Mai 2017 dort als Researcher aktiv. Dafür verfasste er das Whitepaper „Blockchain: The Emerging Platform for Manufacturing 4.0“, das er beim Summit vorstellte. Wir haben bei Stefan nachgefragt, wie es im Big Apple war:

Stefan, was sind deine wichtigsten Learnings von der Veranstaltung?

Wenn sich so viele internationale Top-Experten zu dem Thema treffen, geht’s natürlich auch immer ums große Ganze – also wie die Blockchain die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen verändern wird. Aber eben nicht nur: Der Summit hat sich auch ganz konkret mit den praktischen Anwendungen der Technologie beschäftigt. Er machte deutlich, dass sich vor allem mit der Koppelung von angrenzenden Innovationen wie AI und IoT völlig neue Perspektiven ergeben. Doch alles hat bekanntlich auch eine Kehrseite – die Risiken dieser Entwicklung hat die Veranstaltung nicht ausgeblendet.

Welche sind das zum Beispiel?

Immer stärker zeigt sich: Die Legislative läuft der rasanten technischen Entwicklung deutlich hinterher. Die weltweite Regulierung dazu steckt noch in den Kinderschuhen, und jedes Land verfolgt teilweise völlig unterschiedliche Ansätze. Das ist fatal, weil die Blockchain eben keine Grenzen kennt. Hier muss ganz schnell etwas passieren, denn die Blockchain ist viel mehr als reine Zukunftsmusik.

Welche interessanten Leute hast Du getroffen?

Das waren sicherlich die Kanadier Don und Alex Tapscott, die in ihren zahlreichen Publikationen eindrucksvoll schildern, wie die Technologie hinter Bitcoin nicht nur das Finanzsystem, sondern die ganze Welt verändert. Doch der Summit schafft auch immer den Brückenschlag in die Praxis. Zahlreiche US-Konzerne wie FedEx oder Procter and Gamble haben hier ihre Pilotprojekte vorgestellt. Auch für weitere Blockchain Pioniere, wie zum Beispiel von IBM, SAP, Accenture und Tencent, war die Veranstaltung ein Muss. Und klar: Der fachliche Austausch und das Networking gehören natürlich dazu – bei einer so hochkarätigen Besetzung ist das immer inspirierend und bietet echten Mehrwert.

Beschreibe kurz worum es in Deinem Vortrag ging:

Das kurz zu beschreiben, ist gar nicht so einfach – schließlich geht es um ein hochkomplexes Thema: im Kern um die Anwendungsmöglichkeiten von Blockchain im Fertigungsbereich und in Lieferketten. Hierzu habe ich neue Forschungsergebnisse präsentiert und gezeigt, wie über die Technologie der unternehmensübergreifende Datenaustausch und die Automatisierung von Geschäftsprozessen verbessert werden.

Wie war die Atmosphäre? Anders als bei deutschen Events?

Wie so oft in den USA ging es auch hier deutlich lockerer zu als auf entsprechenden Veranstaltungen in Europa. Auch die Diskussionen haben sich offener und weniger dogmatisch gestaltet.

Die Entwicklung von Blockchain in den USA vs. Deutschland: Wo gibt es Unterschiede, wo gibt es Gemeinsamkeiten?

Ein wesentlicher Unterschied ist, dass die USA insgesamt experimentierfreudiger und schneller in der praxisnahen Anwendung sind. Eine Gemeinsamkeit sehe ich im allgemein großen Interesse am Thema Blockchain seitens der Industrie.

Gab es sonst noch etwas Besonderes?

Die Gespräche mit chinesischen und indischen Industrievertretern machten eines deutlich: Themen wie Blockchain werden dort mit einer absoluten Entschlossenheit aufgegriffen und vorangetrieben. Das Tempo müssen wir in Europa mitgehen, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Danke Stefan, dass Du Deine Eindrücke mit uns geteilt hast.

 

VZB-Kaminabend mit Robert Jacobi: In 15 Minuten zum Blockchain-Versteher

VZB-Kaminabend mit Robert Jacobi: In 15 Minuten zum Blockchain-Versteher

Manchmal hilft einfach nur schneller sprechen – kurzfristig das Redetempo von Allegro auf Presto hinaufschrauben. Zum Beispiel dann, wenn ein hochkomplexes, vielschichtiges Thema in all seinen Facetten in 15 Minuten erklärt werden soll. Und zwar so, dass auch Nicht-Experten verstehen, worum es geht und hier ein echtes Aha-Erlebnis mitnehmen.

Unser Managing Director Robert Jacobi stand neulich vor dieser Herausforderung – und zwar beim VZB-Kaminabend. Die Terminologie ist hier ein wenig irreführend, weil bei sommerlichen Temperaturen natürlich kein wärmendes Feuer flackerte, sondern vielmehr die Dachterrasse des Bankhauses Donner & Reuschel lockte, um den phantastischen Ausblick auf die Skyline Münchens zu genießen. Angesichts dieser Rahmenbedingungen eine echte Challenge für unseren Unternehmensgründer also.

In einer kurzweiligen Tour d’Horizon gab Robert Jacobi den Anwesenden, größtenteils Manager der bayerischen Verlage, einen praxisnahen Einblick zu einem der derzeit wohl meist diskutierten Themen der Wirtschaft: Es ging um die Blockchain und deren Einsatzmöglichkeiten in der Medienindustrie. Die Technologie, das machte er deutlich, ist längst keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern bestimmt schon jetzt den Sound in vielen Unternehmen und Branchen. Zumindest international. Ein Marktplatz wie Civil etwa könnte die Spielregeln im Journalismus grundsätzlich verändern, weil hier dank der Blockchain neue, direkte Vergütungsmodelle für hochwertige journalistische Inhalte geboten werden – nur eben außerhalb der klassischen Verlagsstrukturen. Oder die Plattform adchain – sie ermöglicht zum Beispiel schon jetzt Kauf, Tracking und Abrechnung von Ad Impressions über ein Blockchain-Register. So kann Werbebetrug ausgeschlossen werden, der Leistungsbeitrag aller Intermediäre wird transparent. Ganz ähnlich funktioniert auch Nyiax.

Doch die Blockchain-Technologie kann weit mehr als Verträge rechtssicher und transparent abzuwickeln. Sie könnte die digitale Werbung auf ein völlig neues Level hieven. Eine Schlüsselrolle spielt dabei möglicherweise künftig der Basic Attention Token – er belohnt User monetär für ihre Aufmerksamkeit mit eben jenem BAT-Token. Im Gegenzug ermöglicht die Technologie eine zielgruppengenaue Ansprache. Eine Win-Win-Situation also. Und damit eine ideale Ausgangsbasis für einen schnellen Durchbruch der Technologie in diesem Segment.

Blockchain@MEDIENTAGE 2018: Robert Jacobi bringt die Blockchain zum Klingen

Blockchain@MEDIENTAGE 2018: Robert Jacobi bringt die Blockchain zum Klingen

Die Versuchung war groß: Montagnachmittag, strahlend blauer Himmel, hochsommerliche 30 Grad. Konnte es angesichts solcher Bedingungen etwas Besseres geben als ein Event zum Thema Blockchain? Rund 100 Medien-Macher, Digital-Manager und Zukunfts-Interessierte meinten: nein.

Und tatsächlich hatte die Münchner Konferenz Blockchain@MEDIENTAGE 2018, zu der der Veranstalter von Europas größtem Medienkongress geladen hatte, ja auch echten News-Wert. Man erfuhr etwa, dass Zeit Online, die Badische Zeitung, Golem und die dpa an einer gemeinsamen, Blockchain-basierten Lösung für die Zweitverwertung von Inhalten arbeiten und dass ICO-Funding als Finanzierungsquelle inzwischen bedeutender als Venture Capital sei.

Also das ideale Umfeld für unseren Managing Partner Robert Jacobi, der hier in seinem knapp halbstündigen Vortrag den Mehrwert der Blockchain-Technologie für die Medienwirtschaft erläuterte. „Zukunftsmusik mit gutem Sound“ war sein Motto, eine Art Weckruf, die Vorteile der Blockchain für das eigene Business zu nutzen. Und davon gibt es einige:

  • Die Finanzierung von journalistischen Inhalten wird erleichtert: Anhand des Beispiels von „Civil“ machte Robert deutlich, wie neue, direkte Vergütungsmodelle für hochwertige journalistische Inhalte auf Basis der Blockchain-Technologie entstehen.
  • Die Effizienz von Online-Werbung steigt: Plattformen wie adchain ermöglichen etwa schon jetzt Kauf, Tracking und Abrechnung von Ad Impressions über ein Blockchain-Register. So kann Werbebetrug dank Blockchain ausgeschlossen werden und der Leistungsbeitrag aller Intermediäre wird transparent.
  • Werbung nervt nicht länger die Nutzer: In der Blockchain ist hinterlegt, welche Art von Werbung jemand für nützlich und akzeptabel hält – also ein Opt-in-System, das harte Opt-outs unnötig macht. Kein Wunder also, dass Big Spender wie Unilever schon jetzt daran arbeiten, ihre Werbung künftig per Blockchain auszusteuern.
  • Das Management von Copyrights und Lizenzen wird deutlich einfacher und transparenter: durch Smart Contracts und transparente Abrechnung an die Urheber. So will etwa der Wissens-TV-Produzent Welt der Wunder in Kürze in den Lizenzhandel auf Blockchain-Basis einsteigen.
  • Fehlinformationen und unseriöse Quellen werden enttarnt: Die Fakten- und Recherchekette von journalistischen Inhalten ist transparent in der Blockchain einsehbar.

Die Konferenz Blockchain@MEDIENTAGE 2018 gab dabei schon einen Ausblick auf die Medientage München selbst. Dort wird sich viel um Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und eben Blockchain drehen. Also: 24. bis 26. Oktober 2018 schon mal vormerken.

 

NUNATAK NETWORKING NIGHT V – STARTKLAR FÜR DIE BLOCKCHAIN-REVOLUTION

NUNATAK NETWORKING NIGHT V – STARTKLAR FÜR DIE BLOCKCHAIN-REVOLUTION

Geschäftsprozesse weniger fehleranfällig, schneller, effektiver und nachvollziehbarer gestalten? Transaktionen zwischen Unternehmen, Privatpersonen oder öffentlichen Einrichtungen nahezu in Echtzeit durchführen und verifizieren? Wertschöpfungsketten steuern und dokumentieren? Die Blockchain-Technologie taucht mittlerweile im Kontext so vieler unterschiedlicher Geschäftsfelder auf, sie wirkt fast wie eine „All-In-One“-IT-Lösung für jedermann. Doch tatsächlich stehen die meisten Unternehmen mit ihren Blockchain-Anwendungen noch ganz am Anfang. Wenn überhaupt: Für nicht Wenige ist die Technologie noch komplettes Neuland.

Für die fünfte Nunatak Networking Night im Café im Vorhoelzer Forum in München, haben wir uns deshalb vier Blockchain-Experten geschnappt und mit knapp 150 Gästen aus den Bereichen der Automobilindustrie, Finanzen, FMCG, Informationstechnik, Marketing, Journalismus und Co. über die Zukunft der Distributed-Ledger-Technology diskutiert. Die wichtigsten Aussagen des Abends:

Dr. Stefan Hopf, Senior Consultant bei The Nunatak Group
Blockchain: Kein Zukunftsszenario, sondern schon heute praxisrelevant und in Aktion
“Dezentrale Transaktionen ohne Intermediäre: Das ist das Grundkonzept der Blockchain.”

Der Nunatak-Blockchain-Experte und Senior Consultant Dr. Stefan Hopf eröffnete den Abend mit einer Einführung in das Thema. Wie das Prinzip der fälschungssicheren, digitalen Transaktionen über einen Ledger bereits heute verwendet wird, zeigte er anhand einiger Praxisbeispiele. So gibt es beispielsweise mit dem Basic Attention Token ein Blockchain-Projekt, das die Aufmerksamkeit der Nutzer auf Online-Werbeanzeigen mit Hilfe des eigenen Browsers erfasst und als Kryptowährung im erweiterten Werbeökosystem handelbar machen will. Projekte wie dieses zeigen, dass die Technologie bereits heute im Einsatz ist.

Sasha Borovik, Blockchain-Rechtsexperte und CFO & General Counsel bei CloudEO AG
Blockchain: Neuer Markt für Investoren und Business-Angels
„Das ist gerade einmal der Anfang der ganzen Bewegung.”

Mit diesen Worten sprach Sasha Borovik in seiner kurzen Einführung einen der wichtigsten Punkte in Sachen Blockchain an: Wir stehen noch ganz am Anfang. Blockchain hat einen komplett neuen Markt erschaffen und bietet viel Potential für Investoren und Business-Angels – Eine Aufbruchsstimmung wie Anfang des Jahrtausends mit dem Durchbruch des Internets. Der ukrainische Anwalt und politische Aktivist hat im Rahmen seiner Tätigkeit für die Cryptology Asset Group fast täglich mit jungen Blockchain-Unternehmen zu tun. Die Cryptology Asset Group investiert in Firmen wie Block.One und Galaxy Digital und fördert Blockchain-Projekte in den unterschiedlichsten Branchen.

Robert Crozier, Blockchain Experte und Leiter des globalen Blockchain-Kompetenzcenters bei Allianz Technology
Blockchain: Kostenreduktion und Chancen für internationale Konzerne
„Es gibt viele Unternehmen im Bereich Blockchain, die denken, sie würden das Versicherungsgeschäft auf den Kopf stellen. Eigentlich denke ich, dass wir es selbst tun werden, und wir werden es mit Maßstab tun – was den meisten der Disruptoren fehlt.“

Seit Beginn des Jahres leitet Robert Crozier das Blockchain-Kompetenzcenter der Allianz. Die Zukunft der Technologie sieht er eher bei großen Unternehmen als bei Start-Ups und Business-Newcomern. Faktor hierfür ist in erster Linie die Skalierbarkeit von Systemen innerhalb einer Blockchain – Besonders internationale Konzerne verfügen über die nötigen Mittel und die Erfahrung, um das Potential der Technologie voll auszuschöpfen. Die Reduktion von Kosten ist für Crozier der zentrale Nutzen der Implementierung der Distributed-Ledger-Technology:
„Blockchain im Kern kann ein Mittel zur Kostensenkung sein. Und wenn wir als Versicherung die Verarbeitungskosten senken, können wir unsere Produkte mehr Menschen anbieten – zum Beispiel in Entwicklungsländern.“

Felix Haas, Crypto Aficionado, Investor, Serial Entrepreneur und Chairman & Co-Host der Gründerkonferenz Bits & Pretzels
Blockchain: völlig neue Applikationen und universelle Anwendbarkeit
„Ich denke, man muss die Technologie rund um Blockchain und die möglichen Use-Cases vollständig getrennt vom Handel mit Kryptowährungen und Spekulationen betrachten.“

Die Dominanz des Themas der kryptographischen Zahlungsmittel in der öffentlichen Debatte um die Technologie, ist Felix Haas ein besonderer Dorn im Auge. So war der Bits & Pretzels-Host unter den Gesprächspartnern zwar der größte Befürworter von Kryptowährungen – letztes Jahr versuchte er sogar eine Wohnung für Bitcoins zu verkaufen. Dennoch war auch er der Ansicht, dass das eigentliche Potential der Blockchain-Technologie nicht exklusiv in den digitalen Währungen liegt. Im Gegenteil: Die Technologie ist höchst universell und bietet die Möglichkeit, vollkommen neuartige Applikationen und entsprechende Use-Cases zu schaffen.

Neugierig geworden? Ein Video der Veranstaltung ist auf unserer Facebook-Seite zu sehen. Außerdem entmystifizieren wir die Blockchain auch in unserem aktuellen Update Paper und vermitteln Insights über die Funktionsweise und die Auswirkungen der Technologie.