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Nunatak auf der Influencer Marketing Conference 2018: Die 5 wichtigsten Schritte zum Einstieg

Nunatak auf der Influencer Marketing Conference 2018: Die 5 wichtigsten Schritte zum Einstieg

Wissensaustausch, Praxisbeispiele, Erfolgsmodelle – auf der Influencer Marketing Conference 2018 in München referierten elf hochkarätige Experten über ihre praktischen Erfahrungen mit der schnell wachsenden Marketing-Disziplin. Dabei waren sowohl die Aha-Momente in der Zusammenarbeit mit den neuen Meinungsmachern, als auch die Stolpersteine in der Umsetzung ein heiß diskutiertes Thema.

Die Zahlen belegen: um das Thema kommt keiner mehr herum. So stieg das Budget für Influencer Marketing in 2017 um 67 Prozent und die Nachfrage nach spezialisierten Influencer Marketing Managern legte um sagenhafte 270 Prozent zu. Deshalb lag der Fokus der Veranstaltung auch nicht auf der Frage, ob Unternehmen Influencer Marketing anwenden sollen. Vielmehr wurde diskutiert, wie die neue Marketing-Disziplin richtig eingesetzt werden kann.

Unser Managing Director Rupert Schäfer stellte den Workshop-Teilnehmern fünf Schritte zum Einstieg ins Influencer Marketing vor:

1. Wer ist der richtige Influencer für die eigene Marke?

Mag die Disziplin auch jung und hip sein: Ohne strategische Vorarbeit geht’s eben auch im Influencer Marketing nicht. So richtet sich die Auswahl der richtigen Multiplikatoren allein nach den übergeordneten Marketing-Zielen. Für einen schnellen Reichweiten-Aufbau und die Verjüngung der Zielgruppe mögen die angesagten Youtuber richtig sein. Beim langfristigen Dialog mit der Zielgruppe und der glaubwürdigen Kommunikation der Produktbenefits bringen sich eher die Micro-Influencer mit ihrem Spezialwissen ins Spiel. Die entscheidende Frage „Was will ich wem wie sagen?“ hat im Influencer Marketing also nicht an Gültigkeit verloren.

2. Wie sieht die optimale Art der Zusammenarbeit aus?

Auch hier steht am Anfang die strategische Weichenstellung: aktionsbezogenes Influencer Marketing oder langfristig angelegte Influencer Relations? Beide funktionieren nach jeweils völlig anderen Gesetzmäßigkeiten. Im ersten Fall geht es um eine schnelle und hohe Sichtbarkeit in der Zielgruppe, wie sie Unternehmen etwa bei Produkt-Launches benötigen. Influencer werden hier entsprechend für diesen Reichweiten-Push entlohnt. Bei Influencer Relations steht wiederum der langfristige Dialog mit der Zielgruppe im Fokus. Die eingesetzten Multiplikatoren werden dabei häufig mit Produkt-Samples, Gutscheinen usw. incentiviert.

3. Wie soll die Influencer-Kampagne in der Praxis umgesetzt werden?

Wie in jeder Marketing-Disziplin haben sich auch im Influencer Marketing zahlreiche Intermediäre zwischengeschaltet. Agenturen, die die zahlreichen Star-Influencer vermarkten oder auch Plattformen, die eher auf die Zugkraft der Micro-, Mid-Level-Influencer und der Rising Stars mit einer Reichweite von bis zu einer Million Follower setzen. Eine Alternative geht in der hitzigen Fach-Debatte dabei öfters unter: die Inhouse-Lösung. Ähnlich wie im Programmatic Advertising oder auch im Content Marketing scheint es auch im Influencer Marketing nicht ganz abwegig, dass sich Werbetreibende selbst die Kompetenzen aneignen. So könnten sie die langfristige Abhängigkeit von ihren Dienstleistern reduzieren.

4. Welchen Stellenwert hat die Erfolgsmessung?

Wer Marketing als eine Investition und eben nicht als einen Kostenblock versteht, will auch beim Influencer Marketing den ROI bestimmen. Die Erfolgsmessung richtet sich dabei ganz nach dem definierten Marketingziel: Image kann über Marktforschung, Absatzsteigerung durch die Messung in definierten Testgebieten und die Interaktion über die Social Kanäle und Blogs bestimmt werden. Nur so lässt sich eine direkte Vergleichbarkeit mit den weiteren Marketing-Disziplinen ermitteln.

5. Wie fügt sich Influencer Marketing in den klassischen Marketing-Mix ein?

Marketing funktioniert ganzheitlich. Influencer Marketing kann – richtig eingesetzt – seinen Anteil zum Gelingen beitragen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt und richtig orchestriert sind. Doch, ob dies ein harmonisches Klangbild ergibt, bestimmt nur einer: der Dirigent.

Neben Rupert standen unter anderem Torsten Oppermann, CEO von MSN.Digital, Alexander Pühringer, CEO Linkilike, und Torsten Panzer, Vorstandsvorsitzender des PR Club Hamburg auf dem Podium. Der Autor Dr. Erwin Lammenet hielt eine Keynote. Ein Video-Interview mit ihm und mehr Infos zur Influencer Marketing Conference 2018 findet ihr hier.

Blockchain-Koryphäe Don Tapscott setzt auf das Know how unseres Kollegen Stefan Hopf

Blockchain-Koryphäe Don Tapscott setzt auf das Know how unseres Kollegen Stefan Hopf

Unser Berater Dr. Stefan Hopf hat für das weltweit anerkannte Blockchain Research Institute (BRI) ein Whitepaper zum Thema „Blockchain und die Industrie 4.0“ geschrieben. Dafür analysierte Stefan konkrete Anwendungen und führte Interviews mit namhaften Branchenexperten aus Wirtschaft, Recht, Technik und Produktion. Unter anderen sprach er mit Dr. Reinhold Achatz, dem CTO der ThyssenKrupp AG, Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, dem kürzlich verstorbenen Leiter der Forschungsstelle für Information, Organisation und Management der LMU München und Güngör Kara, dem Director of Global Application and Consulting bei der EOS GmbH.

Auf unseren Blockchain-Experten wurde der Gründer des Blockchain Research Institutes, Don Tapscott, im Rahmen eines entsprechenden Projektes bei Airbus aufmerksam. Seit Mai 2017 kooperieren die beiden miteinander. Don Tapscott ist für die weltweite Blockchain-Community in etwa das, was Star-Dirigent Kent Nagano für die klassische Musik ist: eine echte Koryphäe also. Als Gründer des wirtschaftsstrategischen Think Tanks nGenera Insight erlangte der kanadische Unternehmer 1993 erstmals Aufmerksamkeit in der Fach-Öffentlichkeit. Der ehemalige Bürgermeister von Edmonton ist Autor von über 15 Büchern – darunter Bestseller wie Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything. Im Bereich der Blockchain-Forschung machte er erstmals 2016 von sich reden: Zusammen mit seinem Sohn Alex Tapscott veröffentlichte er das populärwissenschaftliche Buch Blockchain Revolution: How the Technology Behind Bitcoin is Changing Money, Business, and the World.  Gemeinsam gründeten sie daraufhin das Blockchain Research Institute (BRI), das seither über 70 Blockchain-Projekte unterschiedlichster Branchen unterstützt.

Der Beitrag unterstreicht einmal mehr: Die Blockchain ist kein Hirngespinst von Tekkies, sondern schon in der Wirtschaft angekommen. So arbeitet beispielsweise Boeing an der Speicherung relevanter Daten über den Lebenszyklus eines Flugzeuges in der Blockchain – Daten zu Fertigung, Betrieb oder Wartung. Über einen Distributed Ledger werden diese Informationen dann Partnern wie Wartungsunternehmen zugänglich gemacht.

Quelle: My IBM

Neugierig geworden? In unserem aktuellen Update Paper entmystifizieren wir die Blockchain und vermitteln spannende Insights über die Funktionsweise und die Auswirkungen der Technologie.