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Blockchain@MEDIENTAGE 2018: Robert Jacobi bringt die Blockchain zum Klingen

Blockchain@MEDIENTAGE 2018: Robert Jacobi bringt die Blockchain zum Klingen

Die Versuchung war groß: Montagnachmittag, strahlend blauer Himmel, hochsommerliche 30 Grad. Konnte es angesichts solcher Bedingungen etwas Besseres geben als ein Event zum Thema Blockchain? Rund 100 Medien-Macher, Digital-Manager und Zukunfts-Interessierte meinten: nein.

Und tatsächlich hatte die Münchner Konferenz Blockchain@MEDIENTAGE 2018, zu der der Veranstalter von Europas größtem Medienkongress geladen hatte, ja auch echten News-Wert. Man erfuhr etwa, dass Zeit Online, die Badische Zeitung, Golem und die dpa an einer gemeinsamen, Blockchain-basierten Lösung für die Zweitverwertung von Inhalten arbeiten und dass ICO-Funding als Finanzierungsquelle inzwischen bedeutender als Venture Capital sei.

Also das ideale Umfeld für unseren Managing Partner Robert Jacobi, der hier in seinem knapp halbstündigen Vortrag den Mehrwert der Blockchain-Technologie für die Medienwirtschaft erläuterte. „Zukunftsmusik mit gutem Sound“ war sein Motto, eine Art Weckruf, die Vorteile der Blockchain für das eigene Business zu nutzen. Und davon gibt es einige:

  • Die Finanzierung von journalistischen Inhalten wird erleichtert: Anhand des Beispiels von „Civil“ machte Robert deutlich, wie neue, direkte Vergütungsmodelle für hochwertige journalistische Inhalte auf Basis der Blockchain-Technologie entstehen.
  • Die Effizienz von Online-Werbung steigt: Plattformen wie adchain ermöglichen etwa schon jetzt Kauf, Tracking und Abrechnung von Ad Impressions über ein Blockchain-Register. So kann Werbebetrug dank Blockchain ausgeschlossen werden und der Leistungsbeitrag aller Intermediäre wird transparent.
  • Werbung nervt nicht länger die Nutzer: In der Blockchain ist hinterlegt, welche Art von Werbung jemand für nützlich und akzeptabel hält – also ein Opt-in-System, das harte Opt-outs unnötig macht. Kein Wunder also, dass Big Spender wie Unilever schon jetzt daran arbeiten, ihre Werbung künftig per Blockchain auszusteuern.
  • Das Management von Copyrights und Lizenzen wird deutlich einfacher und transparenter: durch Smart Contracts und transparente Abrechnung an die Urheber. So will etwa der Wissens-TV-Produzent Welt der Wunder in Kürze in den Lizenzhandel auf Blockchain-Basis einsteigen.
  • Fehlinformationen und unseriöse Quellen werden enttarnt: Die Fakten- und Recherchekette von journalistischen Inhalten ist transparent in der Blockchain einsehbar.

Die Konferenz Blockchain@MEDIENTAGE 2018 gab dabei schon einen Ausblick auf die Medientage München selbst. Dort wird sich viel um Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und eben Blockchain drehen. Also: 24. bis 26. Oktober 2018 schon mal vormerken.