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Our new update paper demystifies blockchain technology!

Our new update paper demystifies blockchain technology!

Even among industry experts, the blockchain concept is still shrouded in mystery. Many are probably familiar with the basic idea of blockchain technology and its relationship to cryptocurrencies like bitcoin, but only a few are able to explain it in just a few words. In issue eight of our update paper, we do just that.

This is a tremendous growth market that has developed rapidly in the past four years. Whereas investment in this segment amounted to less than $70 million in 2013, investment in the first half of 2017 alone totalled more than 1.2 billion dollars! And it is already becoming clear that the technology will have an impact on all segments of the economy. In the automotive industry, for example, blockchain initiatives are serving to simplify tracking of parts and verification of vehicle origin, while helping streamline logistical processes. In the financial and insurance sector, such initiatives are optimizing contractual agreements, clearing, settlement of claims and accounting. And in the media world, they are helping achieve transparency in pricing and shortening the value chain. As such, blockchain is quickly becoming a key driver of digital transformation. Our new update paper provides all the details.

In this series, we regularly convey knowledge in compact form on current trends in the areas of digital marketing, technology and communication. Past topics have included virtual and augmented reality , targeted content and native advertising. Oh, and one more thing! We had promised to explain blockchain in just a few words. The term quite literally refers to a “chain of transaction blocks”. These chains serve as special databases, which can manage transaction data in a fully transparent way without requiring a central supervisory authority or even mutual trust.

Rupert prämiert die innovativsten Münchner Unternehmen

Rupert prämiert die innovativsten Münchner Unternehmen

Foto: Stephan Goerlich / FMG

Wer meistert den digitalen Wandel am besten? Das Urteil darüber fällt unser Geschäftsführer Rupert mit vier weiteren Jury-Mitgliedern beim „Münchner Digital Innovation Award“.

Wie bereits vergangenes Jahr, ist Rupert Teil der Jury, die auch 2017 das innovativste Unternehmen mit einem entsprechend zukunftsgestaltenden Konzept prämiert. Bei der zweiten „Digitale Welt Convention“ DIGICON kommen Weltkonzerne und Start-ups am 23. und 24. November in München zusammen, um gemeinsam über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Der „Münchner Digital Innovation Award“ wird im Rahmen der Messe an das innovativste Unternehmen vergeben – egal ob junges Start-Up, etablierter Mittelständler oder Weltkonzern. Beim DIGICON Pitch Battle treten die nominierten Firmen in den Kategorien KMU/Start-Up und Großunternehmen gegeneinander an. Innerhalb von nur drei Minuten müssen die Teilnehmer das Auditorium von einer Idee überzeugen und sich danach den Fragen der hochkarätigen Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten, aus Industrie und Wirtschaft stellen. Die vier besten Innovationen werden mit einem Award ausgezeichnet.

Aktuell haben Unternehmen noch die Möglichkeit sich bis zum 12. Oktober für den Award zu bewerben. Als Jurymitglied ist Rupert sowohl an der Auswahl der nominierten Firmen für das Pitch Battle beteiligt als natürlich auch an der Abstimmung selbst. Weitere Jurymitglieder sind Dr. Lothar Borrmann, CT Siemens AG, Dr. Ralf Schneider, CIO der Allianz SE, Daniel Wild, CEO von Ecommerce Alliance und Michael Zaddach, CIO der Flughafen München GmbH.

Robert Jacobi und Ellena Brenner entfesseln die „Digital Marketplaces“

Robert Jacobi und Ellena Brenner entfesseln die „Digital Marketplaces“

Digitalisierung und traditionelle Buchwelt schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Den perfekten Brückenschlag beschreiben Robert und unser Ex-Senior Consultant Ellena Brenner (jetzt Zeiss Digital Innovation Lab). Denn sie waren kürzlich als Gastautoren für den Sammelband “Digital Marketplaces Unleashed” tätig.

In ihrem 13-seitigen Kapitel „How Large Corporations Survive Digitalization“ beschäftigen sich Robert und Ellena mit den Herausforderungen, denen sich große Unternehmen in Sachen Digitalisierung stellen müssen und wie sie damit in der Praxis umgehen können. Als Spezialisten für digitale Transformation beschreiben die beiden hier gezielt Maßnahmen, die Manager dabei unterstützen, ihre Organisation zum digitalen Erfolg zu führen. Dabei konzentrieren sie sich auf die drei Erfolgsfaktoren „Leadership & Vision“, „Culture & People“ und „Corporate Processes & Structure“.

Das Buch umfasst insgesamt 81 Kapitel von über 100 Gastautoren wie Managern und Medienexperten und widmet sich den unterschiedlichen Teilaspekten der digitalen Transformation – angefangen bei Big Data, über Cloud- und Mobilitätstechnologie bis hin zu neuen Entwicklungen in der Finanz-und Versicherungstechnologie. Zu den weiteren Autoren zählen unter anderem Dr. Ralf Schneider (Allianz) und Michael Zaddach (Flughafen München GmbH). Herausgeber ist Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien (LMU).

„Digital Marketplaces Unleashed“ ist ab sofort als eBook verfügbar und erscheint am 13. Oktober als Hardcover Version. Im Rahmen der „Digitale Welt Convention“ am 23. November in München feiert es Premiere. Weitere Informationen zum Sammelband und eine Leseprobe finden sie auf der Seite des Springer-Verlages.

Yeah! Nunatak ist Bits & Pretzels Partner 2017

Yeah! Nunatak ist Bits & Pretzels Partner 2017

Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal Partner von Bits & Pretzels, der Münchner Gründer- und Digital-Konferenz, auf der bereits Kevin Spacey und Richard Branson zu Gast waren. Das Event steht für drei Tage Networking mit Start-Ups, etablierten Unternehmen und Innovationsenthusiasten, für inspirierende Vorträge zu Unternehmertum & Digitalisierung und für ein außergewöhnliches Rahmenprogramm.


Neben zahlreichen Speakern, wie Stefan Raab, Philipp Lahm, Marc Samwer, Werner Vogels, Christop Keese, wird unser Managing Partner Rupert Schäfer live dabei sein und auf der Corporate-Innovation-Stage über das Thema “How to act successfully as a Chief Digital Officer (CDO) – Do’s / Dont’s?“ sprechen – und zwar am Montag, 25.09.2017, um 13 Uhr (Saal 4). Konzerne zeigen mit der Ernennung eines CDOs, dass sie die Digitalisierung ernst nehmen und können dadurch neue Talente anziehen. Intern kann eine solche Einheit als Ansprechpartner und strategischer Sammelpunkt für die digitalen Initiativen anderer Abteilungen dienen. Bei allen Vorteilen stellt die Integration einer CDO-Einheit Unternehmen noch immer vor enormen Herausforderungen. CDOs, mit denen wir zusammenarbeiten, berichten, wie schwierig es ist Veränderungen umzusetzen – selbst bei allgemeinem Konsens. Vor allem traditionelle Unternehmen tun sich schwer, ihre stark auf Hierarchien aufgebaute Unternehmenskultur für einen progressiven CDO zu öffnen. Generell müssen sich Unternehmen fragen, wie viel Budget und Einfluss der CDO benötigt, um tiefgehende Veränderung tatsächlich durchsetzen zu können. Rupert Schäfer wird anhand ausgewählter Beispiele auf diese und weitere Fragen Antworten geben.

Beim Event-Abschluss auf der Wiesn haben Teilnehmer zudem die Möglichkeit Rupert als Table Captain in einem persönlicheren Setting näher kennen zu lernen und mit ihm über digitale und andere Themen zu diskutieren.

Wir freuen uns, Euch auf der Bits & Pretzels zu sehen!

Näheres zum Programm gibt es hier.

Robert Jacobi in der Internet World Business: Wie die Blockchain die Werbung verändern wird

Robert Jacobi in der Internet World Business: Wie die Blockchain die Werbung verändern wird

Was hat eine Blockchain mit Online Marketing zu tun? Eine ganze Menge, denn wenn die Branche kritisiert wird, dann meistens für fehlende Transparenz, vermeintlichen Betrug durch Bots oder mangelnde Auslieferungs-Nachweise.

Fangen wir an mit einem Selbsttest: Können Sie in einem Satz erklären, was eine Blockchain (deutsch: Blockkette) ist? Nein. Kein Wunder, denn anders als viele Buzzwords der vergangenen Jahre ist eine Blockchain nicht einfach ein neues Marketing-Tool oder eine digitale Selbstverständlichkeit. Sie ist ein Prinzip, das den geschäftlichen Austausch zwischen Menschen und deren technischen Helfern ermöglicht und jederzeit transparent macht. Wann und wo wurde eine Dienstleistung erbracht oder eine Transaktion vorgenommen? Steht in der Blockchain, und damit überall und für jeden einsehbar.

Was hat das jetzt mit Online-Marketing zu tun? Eine ganze Menge, denn wenn die Branche kritisiert wird, dann meistens für fehlende Transparenz, vermeintlichen Betrug durch nicht-menschlichen Traffic oder mangelnde Nachweise, wann und wo Werbemittel tatsächlich ausgeliefert und gesehen wurden. Sämtliche dieser Probleme könnte das Prinzip Blockchain lösen. Es ändert die Spielregeln fundamental: Werbung kann künftig dezentral, also abseits großer Plattformen, gehandelt werden. Preise sind jederzeit einsehbar, und die Kosten für Werbebuchungen ebenso. Intransparenz als Geschäftsmodell hat ausgedient.

Aber gehen wir einen Schritt zurück. Was genau spielt sich in der Blockchain ab? Und warum ist sie auf einmal so relevant? Ihren Ursprung hat sie im Finanzbereich: Das Phantom Satoshi Nakamato hat das Blockchain-Prinzip 2008 in einem Paper erstmals entwickelt – als Methode, Transaktionen in der virtuellen Währung Bitcoin ohne Banken oder einen anderen Intermediär abzuwickeln und fälschungssicher zu machen. Das funktioniert über ein Register (ledger), das auf einer Vielzahl von permanent vernetzten Rechnern abgelegt und ständig aktualisiert wird. Datengeschwindigkeiten und Rechnerkapazitäten reichen erst seit wenigen Jahren dazu aus, das sicherzustellen – wenn auch (noch) nicht in Realtime.

Nur wer den zu einem einzelnen Datensatz passenden Schlüssel besitzt, kann über ihn verfügen. Damit sind wir wieder beim Online-Marketing: Datenverlust an Dritte ist ausgeschlossen, denn ich brauche sie gar nicht mehr, um Datensätze zu verwalten, zu aktivieren oder zu optimieren. Die Daten liegen im verteilten Register, sichtbar für alle, aber verfügbar nur für jene, die das Recht dazu haben. In letzter Konsequenz ist das Internet künftig nur noch die Leinwand, auf die (Werbe-)Inhalte projeziert werden – wie das geschieht, durch wen, mit welchen Aufwänden und mit welchem Zweck, das alles steuert die Blockchain.

Wenn das Prinzip in der Online-Branche genauso Anwendung findet wie im Finanzbereich, in der Industrie oder auch im öffentlichen Sektor, dann werden die folgenden Entwicklungen entweder neu eintreten oder deutlich verstärkt:

1) Mehr Direktgeschäft zwischen Advertisern und Publishern. Warum? Ein Trading Desk als Mittler wird überflüssig. Von der langen Wertschöpfungskette, an der viele Dienstleister partizipieren, bleibt außer einem Ad Server nicht viel übrig. Smart contracts werden geschlossen, die ihre Wirkung genau dann entfalten, wenn ein vordefiniertes Ereignis auftritt (z.B. Aufruf einer Website durch bestimmte User).

2) Die Effizienz von Online-Werbung steigt. Warum? Werbemittel werden nur dann gebucht, ausgeliefert und abgerechnet, wenn ein identifizierter Nutzer eine Seite aufruft und dies in der Blockchain so hinterlegt ist.

3) Werbemittel erscheinen nur noch dort, wo sie erwünscht sind. Warum? Advertiser können in der Werbe-Blockchain hinterlegen, welche Umfelder und Seiten erwünscht sind und welche nicht. Das Thema Ad Safety gehört der Vergangenheit an.

4) Teure Auditing-Prozesse werden überflüssig. Warum? Wer wissen will, wie sein Geld genau ausgegeben wurde, schaut einfach in die Blockchain. Das geht übrigens nicht nur Online, sondern auch für klassische Werbung – vorausgesetzt, sie wird über auf Blockchain-Basis gebucht und bezahlt, z.B. mit Bitcoin.

5) Werbung nervt die Nutzer nicht mehr. Warum? In der Blockchain ist hinterlegt, welche Art von Werbung jemand für nützlich und akzeptabel hält. Also ein Opt-in-System, das harte Opt-outs wie mit Adblockern unnötig macht.

Die Liste lässt sich um fast jedes Problem verlängern, das die Werbewelt momentan plagt – und gelöst wird es immer auf eine nutzerorientierte Art und Weise. Denn so kompliziert das Blockchain-Prinzip klingt, leistet es vor allem eines: Das zwischenmenschliche Vertrauen und die Offenheit, die direkten Austausch in kleinen gesellschaftlichen Einheiten ermöglicht, wird maschinell reproduziert und in den Kontext unserer komplexen, digitalen Welt übertragen. Denkbar wäre sogar, dass – analog zu Bitcoin – eine global gültige Währung für Werbung entsteht, um tatsächliche Sichtbarkeit und Wirkung von Werbung abzurechnen.

Wer bringt die Sache jetzt zum Laufen? Es dürfte noch etliche Jahre dauern, bis das heutige, von kommerziellen Intermediären geprägte Werbe-System in großen Teilen durch ein Blockchain-basiertes ersetzt wird. Das Gute an der Blockchain ist aber, dass seitens der Anwender keine hohen Investments oder komplexen Programmiersprachen erforderlich sind: Inhaltliches Verständnis, ein oder zwei Software-Programme und etwas Rechnerkapazität reichen aus, um erste Use Cases oder Apps zu entwickeln und über eine eigene, unternehmensinterne Blockchain auszuprobieren. Je früher, desto besser!

Den Online-Artikel finden Sie hier.

Nunatak Networking Night: Artifizielle Intelligenz und echtes Feierabend-Bier

Nunatak Networking Night: Artifizielle Intelligenz und echtes Feierabend-Bier

Wem Begriffe wie industrial base, predictive maintenance und controlled environment nur ansatzweise etwas sagen, der hatte bei der Nunatak Networking Night am 11. Juli die Gelegenheit, sein Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. Denn da trafen sich rund 100 Interessierte über den Dächern Münchens, um Vorträgen zu den Themen Internet of Things und Artificial Intelligence zu lauschen und wer angesichts dieser Anglizismen theoretische Abhandlungen und mögliche Hypothesen erwartet hatte, lag gottlob falsch.  Den insgesamt zehn Speakern gelang es, ihren Alltag mit diesen beiden Themen in der Praxis zu beschreiben: Auf der Bühne begrüßten wir Timo Bongartz (Specialty Lighting Innovation Manager bei Osram GmbH), Wolfgang Bosch (Business Development Executive bei IBM Watson), Sönke Bullerdiek (Vice President Business Development bei EyeEm Mobile GmbH), Guido Burger (Digital Transformation Executive bei Salesforce Dtl. GmbH), Marius Gerwinn (CEO & founder von fileee), Daniel Gillard (Project Manager bei Sensorberg GmbH), Daniel Kolvenbach (Vorstand von Signal Iduna Bauspar AG), Tommy Oehl (Principal von Vito Ventures GmbH), Christian Renz (Development Core Products (INST/ESW) bei BSH), Dagmar Schuller (Chief Operating Officer bei audEERING GmbH).

Was zum Beispiel hat Osram mit IoT zu tun? Die Antwort gab Timo Bongartz. Ziel des Unternehmens ist es, die Landwirtschaft zu digitalisieren. Mit spezieller Licht-Technik schafft Osram es, im geschlossenen Raum Pflanzen mit dem Licht zu beleuchten, das sie benötigen, um besonders geschmacksintensiv zu werden. Es geht um Effizienzvorteile gegenüber dem herkömmlichen Anbau. Die Pflanzen wachsen deutlich schneller und Pestizide werden erst gar nicht benötigt.

Christian Renz von Bosch stellte gemeinsam mit Guido Burger von Salesforce das Thema connected Building und eine Business-Variante zu Airbnb vor: Konferenzräume, die sich über eine eigens entwickelte App suchen lassen. Der Clou: Der georderte Raum wird genau den Bedürfnissen des Buchenden angepasst. Wie soll die Temperatur sein, wie hell das Licht, wie sollen die Jalousien eingestellt sein? All dies wird vorab über die App vorbereitet. Funktioniert jetzt schon, wie ein Live-Test vor Ort zeigte.

Stellvertretend für audEERING stellte Dagmar Schuller ein Intelligent Audio Engineering Tool vor. Dieses erkennt beispielsweise im Auto die Gemütslage des Fahrers, agiert dann wie ein Fahrassistent und kann so Unfälle vermeiden. Anhand eines Videos zweier Fahrer wurde das demonstriert. Obwohl der schlechtgelaunte Fahrer lachte und der gut gelaunte mit einem schlecht gelaunten Gesichtsausdruck fuhr, erkannte das Tool anhand von Geräuschen, Sprache und Bedingungen, die wirkliche Gemütslage. Das Tool lässt sich zum Beispiel auch in Call Centern einsetzen, um unzufriedene Kunden gleichmäßig unter allen Call-Center-Mitarbeitern aufzuteilen.

Das Motto Networking NIGHT wurde von uns durchaus ernst genommen, denn der letzte Vortrag endete um 22.30 Uhr. Davor, in der Pause und danach hatten die Teilnehmer dann bei einem kühlen Bier und leckeren Snacks  die Gelegenheit, sich über die Vorträge und auch mit den Speakern auszutauschen. Allen Beteiligten an dieser Stelle: Danke fürs engagierte Mitmachen. Wir sehen uns spätestens im nächsten Jahr, auf der Nunatak Networking Night 2018.

Know-How für Verlage

Know-How für Verlage

Rupert auf der 5. IT-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien

Die interne IT werde in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, prognostizierte vor einigen Jahren Nick Carr mit seiner Aussage “IT does not matter”. Seine Begründung: Informationstechnologie werde Standard und eine ähnliche Bedeutung erlangen wie Strom aus der Steckdose. Man muss sagen: Da hat sich der US-amerikanische Autor ganz schön geirrt. Denn das Gegenteil ist der Fall: Die Bedeutung der IT wächst. Mehr noch: Sie wird immer mehr zum Rückgrat der Unternehmensorganisationen: Sie macht Abläufe transparent, ist der Schlüssel zu Big Data und schafft die Basis für neue, digitale Produkte. Das dämmert Industrieunternehmen – und langsam auch Verlagen. Wie diese von einem strukturierten Innovations- und Technologiemanagement profitieren können und wie IT-Landschaften gestaltet sein müssen, um die hierfür notwendige Innovationsdynamik frei zu setzen, digitale Produkte auf den Markt zu bringen und neue Geschäftsmodelle zu launchen, wurde auf der 5. IT-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 27. Juni in Berlin beleuchtet. In seinem Vortrag: „Innovativ, disruptiv, adaptiv: Innovationsmanagement für Verlags- und Medienhäuser – Know-how, Skills und Tools“, gab Rupert Anregungen dazu wie IT-Strukturen in Unternehmen optimiert werden können. Neben Chatbots, Künstlicher Intelligenz und Voice Interfaces lag ein Schwerpunkt seines Vortrags auf der Nutzung bimodaler IT, eine sichere und stabile IT auf der einen Seite sowie eine agile, flexible und innovationsgetriebene IT auf der anderen Seite. Zu weiteren hochkarätigen Speakern der Veranstaltung zählten u.a. Boris Prondzinski, COO, Otto Group, Dr. Rüdiger Hein, Bereichsleiter IT Operations, Axel Springer und Diana Timm, Global IT Director, Peter Lang.

Robert Jacobi in der Horizont: Das kollektive Zögern der Verlage

Robert Jacobi in der Horizont: Das kollektive Zögern der Verlage

Ein klassisches Nunatak-Thema, das weiter an Relevanz gewinnt: die halbherzige Datenstrategie deutscher Verlage. In der Horizont analysiert Nunatak-Gründer und -Geschäftsführer Robert Jacobi typische Fehler und falsche Annahmen, die Zeitschriften- und Zeitungshäuser an einer erfolgreichen Datenstrategie hindern. Hier im Blog die wichtigsten Aussagen:

  1. Verlage besitzen keine relevanten Daten

Falsch. Seit Jahrzehnten wachsen die Datenbanken mit Abonnenten und Online-Logins. Nur richtig gepflegt und genutzt werden sie nicht – im Gegensatz zu Advertising-Anbietern, die das Verhalten der Nutzer genau tracken, um gezielt Anzeigen auszuliefern.

  1. Daten auszuwerten und zu aggregieren ist rechtswidrig

Der Datenschutz in Deutschland ist streng, lässt aber mehr zu, als die meisten Unternehmen bisher tun. Hier sind Juristen gefragt, eine einheitliche Lösung zu finden, die den gesetzlichen Rahmen nutzt, ohne in Grauzonen zu geraten. Erst recht, wenn im kommenden Jahr die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union das Thema noch verstärkt kontrollieren wird.

  1. Wer Daten nutzt, handelt gegen die Interessen seiner Nutzer

Vor allem strukturkonservative Redaktionen denken so. Doch wer seine Leser in der digitalen Inhalte-Flut an sich binden möchte, muss personalisierte Angebote bereitstellen oder sie von Drittplattformen zurückholen.

  1. Die erforderlichen Investitionen sind zu groß

Ebenfalls nicht richtig. Eine moderne Datenverwaltung mit passenden Algorithmen gibt es zu überschaubaren Preisen und sozusagen „von der Stange“. Der Unterhalt kostet definitiv weniger als der eines Sendeturms oder einer Druckereimaschine. Doch das Problem liegt woanders: Der technische Sachverstand in Medienhäusern ist oftmals überholt, in IT-Abteilungen isoliert und nicht Kern der Geschäftsprozesse.

  1. Google, Amazon, Facebook und Apple sind Feinde

Medienmanager sind häufig von Ehrfurcht, Polemik und Aggressionen geprägt, wenn es um die US-Giganten geht. Fachleute in den Units, die für die digitale Vermarktung verantwortlich sind, leiden darunter. Natürlich wollen auch sie nicht freiwillig Dritte an exklusiven Inhalten mitverdienen lassen, aber clever eingesetzt haben digitale Vermarktungsstrategien ein enormes Potential. So sollten Medienmanager vielmehr die modernen Vermarktungswege in ihre Digital-Strategie integrieren und beispielsweise Facebook als idealen Akquise-Kanal für digitale Abos oder als Reichweitenquelle zur Monetarisierung von Sponsored-Content-Formaten nutzen.

  1. Wir schaffen das alleine

Dieser Anspruch ist natürlich begrüßenswert, doch verringert er den Mehrwert einer Datenstrategie. Die deutschen Medienunternehmen wären gut beraten, wenn sie einen gemeinsamen Standard und eine Infrastruktur für Datenspeicherung entwickeln würden. So wird verhindert, dass andere das Geschäft machen – wie beispielsweise Amazon oder Zalando – da sie höhere Reichweiten und mehr Datenpunkte liefern.

„Der größte Mangel herrscht nicht an Daten, sondern an Zeit. Nur wenn die großen Inhalte-Anbieter zügig handeln, können sie ihre inhaltliche und kommerzielle Relevanz erhalten“, so das Fazit von Robert Jacobi.

Insuretechs machen Versicherungen kundenfreundlicher

Insuretechs machen Versicherungen kundenfreundlicher

Lesetipp am Vormittag: Die neuen Player tragen zu einem Strukturwandel in der Versicherungswirtschaft bei und bieten Kunden zunehmend attraktive Alternativen zu klassischen Versicherer. Doch wie gelingt es Insurtech-Start-ups etablierte Versicherungskonzepte zu digitalisieren und damit kundenfreundlicher zu gestalten?  In einem Interview mit der Mobile Business liefert Rupert Antworten.

http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/insurtechs-machen-versicherungen-kundenfreundlicher-17052/

Im Porträt: Anna Leitner

Im Porträt: Anna Leitner

Seit diesem Frühjahr verstärkt Anna Leitner als Senior Consultant das Nunatak-Team. Ihr Berufseinstieg begann bei der bekannten Unternehmensberatung Roland Berger. Zuvor studierte Anna Marketing in den Niederlanden, Spanien und Österreich. Bereits in den letzten vier Jahren leitete sie Marketing- und Kommunikationsprojekte bei Kantar TNS, dem renommierten Institut für Marktforschung, Meinungsforschung, Sozialforschung und Marketingberatung.

1. Frühaufsteher oder Langschläfer?
Da bin ich flexibel, je nach Tagesplanung, Wetter und Vorgeschichte.

2. Kaffee oder Tee?
Ich trinke beides gerne. Normalerweise ein bis zwei Tassen Cappuccino pro Tag und im Winter viel Tee.

3. Wann fängst Du in der Regel morgens an und wann ist bei Dir Feierabend?
Ich starte in der Regel gegen halb neun. Feierabend dann je nach Workload und Freizeitplanung.

4. Was machst Du als erstes, wenn Du ins Office kommst?
Erst einmal Wasser holen und dann den Tag planen.

5. Wie bist Du zu Nunatak gekommen?
Ich habe eine Stellenanzeige bei LinkedIn gesehen, die Webseite hat mich dann direkt überzeugt.

6. Bist Du auch am Wochenende online?
Ja, aber bewusst nur punktuell.

7. Was ist Dein Lebensmotto?
Habe ich keins. Ich versuche immer die richtige Balance zwischen Arbeit, Familie und Freunden, Sport und Zeit für mich zu finden und die schönen Momente zu speichern.

8. Wie hältst Du Dich fit?
Je nach Jahreszeit und Lust und Laune gehe ich laufen, auf den Berg, zum Segeln, zum Langlaufen, …

9. Wo hast Du Deinen letzten Urlaub verbracht?
Ich war zwei Wochen in Sri Lanka unterwegs, absolut zu empfehlen, ist extrem vielseitig und sehr entspannt zu bereisen.

10. Welches verborgene Talent schlummert in Dir?
Ich habe einen grünen Daumen 😉

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