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Robert Jacobi in der Internet World Business: Wie die Blockchain die Werbung verändern wird

Robert Jacobi in der Internet World Business: Wie die Blockchain die Werbung verändern wird

Was hat eine Blockchain mit Online Marketing zu tun? Eine ganze Menge, denn wenn die Branche kritisiert wird, dann meistens für fehlende Transparenz, vermeintlichen Betrug durch Bots oder mangelnde Auslieferungs-Nachweise.

Fangen wir an mit einem Selbsttest: Können Sie in einem Satz erklären, was eine Blockchain (deutsch: Blockkette) ist? Nein. Kein Wunder, denn anders als viele Buzzwords der vergangenen Jahre ist eine Blockchain nicht einfach ein neues Marketing-Tool oder eine digitale Selbstverständlichkeit. Sie ist ein Prinzip, das den geschäftlichen Austausch zwischen Menschen und deren technischen Helfern ermöglicht und jederzeit transparent macht. Wann und wo wurde eine Dienstleistung erbracht oder eine Transaktion vorgenommen? Steht in der Blockchain, und damit überall und für jeden einsehbar.

Was hat das jetzt mit Online-Marketing zu tun? Eine ganze Menge, denn wenn die Branche kritisiert wird, dann meistens für fehlende Transparenz, vermeintlichen Betrug durch nicht-menschlichen Traffic oder mangelnde Nachweise, wann und wo Werbemittel tatsächlich ausgeliefert und gesehen wurden. Sämtliche dieser Probleme könnte das Prinzip Blockchain lösen. Es ändert die Spielregeln fundamental: Werbung kann künftig dezentral, also abseits großer Plattformen, gehandelt werden. Preise sind jederzeit einsehbar, und die Kosten für Werbebuchungen ebenso. Intransparenz als Geschäftsmodell hat ausgedient.

Aber gehen wir einen Schritt zurück. Was genau spielt sich in der Blockchain ab? Und warum ist sie auf einmal so relevant? Ihren Ursprung hat sie im Finanzbereich: Das Phantom Satoshi Nakamato hat das Blockchain-Prinzip 2008 in einem Paper erstmals entwickelt – als Methode, Transaktionen in der virtuellen Währung Bitcoin ohne Banken oder einen anderen Intermediär abzuwickeln und fälschungssicher zu machen. Das funktioniert über ein Register (ledger), das auf einer Vielzahl von permanent vernetzten Rechnern abgelegt und ständig aktualisiert wird. Datengeschwindigkeiten und Rechnerkapazitäten reichen erst seit wenigen Jahren dazu aus, das sicherzustellen – wenn auch (noch) nicht in Realtime.

Nur wer den zu einem einzelnen Datensatz passenden Schlüssel besitzt, kann über ihn verfügen. Damit sind wir wieder beim Online-Marketing: Datenverlust an Dritte ist ausgeschlossen, denn ich brauche sie gar nicht mehr, um Datensätze zu verwalten, zu aktivieren oder zu optimieren. Die Daten liegen im verteilten Register, sichtbar für alle, aber verfügbar nur für jene, die das Recht dazu haben. In letzter Konsequenz ist das Internet künftig nur noch die Leinwand, auf die (Werbe-)Inhalte projeziert werden – wie das geschieht, durch wen, mit welchen Aufwänden und mit welchem Zweck, das alles steuert die Blockchain.

Wenn das Prinzip in der Online-Branche genauso Anwendung findet wie im Finanzbereich, in der Industrie oder auch im öffentlichen Sektor, dann werden die folgenden Entwicklungen entweder neu eintreten oder deutlich verstärkt:

1) Mehr Direktgeschäft zwischen Advertisern und Publishern. Warum? Ein Trading Desk als Mittler wird überflüssig. Von der langen Wertschöpfungskette, an der viele Dienstleister partizipieren, bleibt außer einem Ad Server nicht viel übrig. Smart contracts werden geschlossen, die ihre Wirkung genau dann entfalten, wenn ein vordefiniertes Ereignis auftritt (z.B. Aufruf einer Website durch bestimmte User).

2) Die Effizienz von Online-Werbung steigt. Warum? Werbemittel werden nur dann gebucht, ausgeliefert und abgerechnet, wenn ein identifizierter Nutzer eine Seite aufruft und dies in der Blockchain so hinterlegt ist.

3) Werbemittel erscheinen nur noch dort, wo sie erwünscht sind. Warum? Advertiser können in der Werbe-Blockchain hinterlegen, welche Umfelder und Seiten erwünscht sind und welche nicht. Das Thema Ad Safety gehört der Vergangenheit an.

4) Teure Auditing-Prozesse werden überflüssig. Warum? Wer wissen will, wie sein Geld genau ausgegeben wurde, schaut einfach in die Blockchain. Das geht übrigens nicht nur Online, sondern auch für klassische Werbung – vorausgesetzt, sie wird über auf Blockchain-Basis gebucht und bezahlt, z.B. mit Bitcoin.

5) Werbung nervt die Nutzer nicht mehr. Warum? In der Blockchain ist hinterlegt, welche Art von Werbung jemand für nützlich und akzeptabel hält. Also ein Opt-in-System, das harte Opt-outs wie mit Adblockern unnötig macht.

Die Liste lässt sich um fast jedes Problem verlängern, das die Werbewelt momentan plagt – und gelöst wird es immer auf eine nutzerorientierte Art und Weise. Denn so kompliziert das Blockchain-Prinzip klingt, leistet es vor allem eines: Das zwischenmenschliche Vertrauen und die Offenheit, die direkten Austausch in kleinen gesellschaftlichen Einheiten ermöglicht, wird maschinell reproduziert und in den Kontext unserer komplexen, digitalen Welt übertragen. Denkbar wäre sogar, dass – analog zu Bitcoin – eine global gültige Währung für Werbung entsteht, um tatsächliche Sichtbarkeit und Wirkung von Werbung abzurechnen.

Wer bringt die Sache jetzt zum Laufen? Es dürfte noch etliche Jahre dauern, bis das heutige, von kommerziellen Intermediären geprägte Werbe-System in großen Teilen durch ein Blockchain-basiertes ersetzt wird. Das Gute an der Blockchain ist aber, dass seitens der Anwender keine hohen Investments oder komplexen Programmiersprachen erforderlich sind: Inhaltliches Verständnis, ein oder zwei Software-Programme und etwas Rechnerkapazität reichen aus, um erste Use Cases oder Apps zu entwickeln und über eine eigene, unternehmensinterne Blockchain auszuprobieren. Je früher, desto besser!

Den Online-Artikel finden Sie hier.

Nunatak Networking Night: Artifizielle Intelligenz und echtes Feierabend-Bier

Nunatak Networking Night: Artifizielle Intelligenz und echtes Feierabend-Bier

Wem Begriffe wie industrial base, predictive maintenance und controlled environment nur ansatzweise etwas sagen, der hatte bei der Nunatak Networking Night am 11. Juli die Gelegenheit, sein Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. Denn da trafen sich rund 100 Interessierte über den Dächern Münchens, um Vorträgen zu den Themen Internet of Things und Artificial Intelligence zu lauschen und wer angesichts dieser Anglizismen theoretische Abhandlungen und mögliche Hypothesen erwartet hatte, lag gottlob falsch.  Den insgesamt zehn Speakern gelang es, ihren Alltag mit diesen beiden Themen in der Praxis zu beschreiben: Auf der Bühne begrüßten wir Timo Bongartz (Specialty Lighting Innovation Manager bei Osram GmbH), Wolfgang Bosch (Business Development Executive bei IBM Watson), Sönke Bullerdiek (Vice President Business Development bei EyeEm Mobile GmbH), Guido Burger (Digital Transformation Executive bei Salesforce Dtl. GmbH), Marius Gerwinn (CEO & founder von fileee), Daniel Gillard (Project Manager bei Sensorberg GmbH), Daniel Kolvenbach (Vorstand von Signal Iduna Bauspar AG), Tommy Oehl (Principal von Vito Ventures GmbH), Christian Renz (Development Core Products (INST/ESW) bei BSH), Dagmar Schuller (Chief Operating Officer bei audEERING GmbH).

Was zum Beispiel hat Osram mit IoT zu tun? Die Antwort gab Timo Bongartz. Ziel des Unternehmens ist es, die Landwirtschaft zu digitalisieren. Mit spezieller Licht-Technik schafft Osram es, im geschlossenen Raum Pflanzen mit dem Licht zu beleuchten, das sie benötigen, um besonders geschmacksintensiv zu werden. Es geht um Effizienzvorteile gegenüber dem herkömmlichen Anbau. Die Pflanzen wachsen deutlich schneller und Pestizide werden erst gar nicht benötigt.

Christian Renz von Bosch stellte gemeinsam mit Guido Burger von Salesforce das Thema connected Building und eine Business-Variante zu Airbnb vor: Konferenzräume, die sich über eine eigens entwickelte App suchen lassen. Der Clou: Der georderte Raum wird genau den Bedürfnissen des Buchenden angepasst. Wie soll die Temperatur sein, wie hell das Licht, wie sollen die Jalousien eingestellt sein? All dies wird vorab über die App vorbereitet. Funktioniert jetzt schon, wie ein Live-Test vor Ort zeigte.

Stellvertretend für audEERING stellte Dagmar Schuller ein Intelligent Audio Engineering Tool vor. Dieses erkennt beispielsweise im Auto die Gemütslage des Fahrers, agiert dann wie ein Fahrassistent und kann so Unfälle vermeiden. Anhand eines Videos zweier Fahrer wurde das demonstriert. Obwohl der schlechtgelaunte Fahrer lachte und der gut gelaunte mit einem schlecht gelaunten Gesichtsausdruck fuhr, erkannte das Tool anhand von Geräuschen, Sprache und Bedingungen, die wirkliche Gemütslage. Das Tool lässt sich zum Beispiel auch in Call Centern einsetzen, um unzufriedene Kunden gleichmäßig unter allen Call-Center-Mitarbeitern aufzuteilen.

Das Motto Networking NIGHT wurde von uns durchaus ernst genommen, denn der letzte Vortrag endete um 22.30 Uhr. Davor, in der Pause und danach hatten die Teilnehmer dann bei einem kühlen Bier und leckeren Snacks  die Gelegenheit, sich über die Vorträge und auch mit den Speakern auszutauschen. Allen Beteiligten an dieser Stelle: Danke fürs engagierte Mitmachen. Wir sehen uns spätestens im nächsten Jahr, auf der Nunatak Networking Night 2018.

Know-How für Verlage

Know-How für Verlage

Rupert auf der 5. IT-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien

Die interne IT werde in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, prognostizierte vor einigen Jahren Nick Carr mit seiner Aussage “IT does not matter”. Seine Begründung: Informationstechnologie werde Standard und eine ähnliche Bedeutung erlangen wie Strom aus der Steckdose. Man muss sagen: Da hat sich der US-amerikanische Autor ganz schön geirrt. Denn das Gegenteil ist der Fall: Die Bedeutung der IT wächst. Mehr noch: Sie wird immer mehr zum Rückgrat der Unternehmensorganisationen: Sie macht Abläufe transparent, ist der Schlüssel zu Big Data und schafft die Basis für neue, digitale Produkte. Das dämmert Industrieunternehmen – und langsam auch Verlagen. Wie diese von einem strukturierten Innovations- und Technologiemanagement profitieren können und wie IT-Landschaften gestaltet sein müssen, um die hierfür notwendige Innovationsdynamik frei zu setzen, digitale Produkte auf den Markt zu bringen und neue Geschäftsmodelle zu launchen, wurde auf der 5. IT-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien am 27. Juni in Berlin beleuchtet. In seinem Vortrag: „Innovativ, disruptiv, adaptiv: Innovationsmanagement für Verlags- und Medienhäuser – Know-how, Skills und Tools“, gab Rupert Anregungen dazu wie IT-Strukturen in Unternehmen optimiert werden können. Neben Chatbots, Künstlicher Intelligenz und Voice Interfaces lag ein Schwerpunkt seines Vortrags auf der Nutzung bimodaler IT, eine sichere und stabile IT auf der einen Seite sowie eine agile, flexible und innovationsgetriebene IT auf der anderen Seite. Zu weiteren hochkarätigen Speakern der Veranstaltung zählten u.a. Boris Prondzinski, COO, Otto Group, Dr. Rüdiger Hein, Bereichsleiter IT Operations, Axel Springer und Diana Timm, Global IT Director, Peter Lang.

Robert Jacobi in der Horizont: Das kollektive Zögern der Verlage

Robert Jacobi in der Horizont: Das kollektive Zögern der Verlage

Ein klassisches Nunatak-Thema, das weiter an Relevanz gewinnt: die halbherzige Datenstrategie deutscher Verlage. In der Horizont analysiert Nunatak-Gründer und -Geschäftsführer Robert Jacobi typische Fehler und falsche Annahmen, die Zeitschriften- und Zeitungshäuser an einer erfolgreichen Datenstrategie hindern. Hier im Blog die wichtigsten Aussagen:

  1. Verlage besitzen keine relevanten Daten

Falsch. Seit Jahrzehnten wachsen die Datenbanken mit Abonnenten und Online-Logins. Nur richtig gepflegt und genutzt werden sie nicht – im Gegensatz zu Advertising-Anbietern, die das Verhalten der Nutzer genau tracken, um gezielt Anzeigen auszuliefern.

  1. Daten auszuwerten und zu aggregieren ist rechtswidrig

Der Datenschutz in Deutschland ist streng, lässt aber mehr zu, als die meisten Unternehmen bisher tun. Hier sind Juristen gefragt, eine einheitliche Lösung zu finden, die den gesetzlichen Rahmen nutzt, ohne in Grauzonen zu geraten. Erst recht, wenn im kommenden Jahr die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union das Thema noch verstärkt kontrollieren wird.

  1. Wer Daten nutzt, handelt gegen die Interessen seiner Nutzer

Vor allem strukturkonservative Redaktionen denken so. Doch wer seine Leser in der digitalen Inhalte-Flut an sich binden möchte, muss personalisierte Angebote bereitstellen oder sie von Drittplattformen zurückholen.

  1. Die erforderlichen Investitionen sind zu groß

Ebenfalls nicht richtig. Eine moderne Datenverwaltung mit passenden Algorithmen gibt es zu überschaubaren Preisen und sozusagen „von der Stange“. Der Unterhalt kostet definitiv weniger als der eines Sendeturms oder einer Druckereimaschine. Doch das Problem liegt woanders: Der technische Sachverstand in Medienhäusern ist oftmals überholt, in IT-Abteilungen isoliert und nicht Kern der Geschäftsprozesse.

  1. Google, Amazon, Facebook und Apple sind Feinde

Medienmanager sind häufig von Ehrfurcht, Polemik und Aggressionen geprägt, wenn es um die US-Giganten geht. Fachleute in den Units, die für die digitale Vermarktung verantwortlich sind, leiden darunter. Natürlich wollen auch sie nicht freiwillig Dritte an exklusiven Inhalten mitverdienen lassen, aber clever eingesetzt haben digitale Vermarktungsstrategien ein enormes Potential. So sollten Medienmanager vielmehr die modernen Vermarktungswege in ihre Digital-Strategie integrieren und beispielsweise Facebook als idealen Akquise-Kanal für digitale Abos oder als Reichweitenquelle zur Monetarisierung von Sponsored-Content-Formaten nutzen.

  1. Wir schaffen das alleine

Dieser Anspruch ist natürlich begrüßenswert, doch verringert er den Mehrwert einer Datenstrategie. Die deutschen Medienunternehmen wären gut beraten, wenn sie einen gemeinsamen Standard und eine Infrastruktur für Datenspeicherung entwickeln würden. So wird verhindert, dass andere das Geschäft machen – wie beispielsweise Amazon oder Zalando – da sie höhere Reichweiten und mehr Datenpunkte liefern.

„Der größte Mangel herrscht nicht an Daten, sondern an Zeit. Nur wenn die großen Inhalte-Anbieter zügig handeln, können sie ihre inhaltliche und kommerzielle Relevanz erhalten“, so das Fazit von Robert Jacobi.

Insuretechs machen Versicherungen kundenfreundlicher

Insuretechs machen Versicherungen kundenfreundlicher

Lesetipp am Vormittag: Die neuen Player tragen zu einem Strukturwandel in der Versicherungswirtschaft bei und bieten Kunden zunehmend attraktive Alternativen zu klassischen Versicherer. Doch wie gelingt es Insurtech-Start-ups etablierte Versicherungskonzepte zu digitalisieren und damit kundenfreundlicher zu gestalten?  In einem Interview mit der Mobile Business liefert Rupert Antworten.

http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/insurtechs-machen-versicherungen-kundenfreundlicher-17052/

Im Porträt: Anna Leitner

Im Porträt: Anna Leitner

Seit diesem Frühjahr verstärkt Anna Leitner als Senior Consultant das Nunatak-Team. Ihr Berufseinstieg begann bei der bekannten Unternehmensberatung Roland Berger. Zuvor studierte Anna Marketing in den Niederlanden, Spanien und Österreich. Bereits in den letzten vier Jahren leitete sie Marketing- und Kommunikationsprojekte bei Kantar TNS, dem renommierten Institut für Marktforschung, Meinungsforschung, Sozialforschung und Marketingberatung.

1. Frühaufsteher oder Langschläfer?
Da bin ich flexibel, je nach Tagesplanung, Wetter und Vorgeschichte.

2. Kaffee oder Tee?
Ich trinke beides gerne. Normalerweise ein bis zwei Tassen Cappuccino pro Tag und im Winter viel Tee.

3. Wann fängst Du in der Regel morgens an und wann ist bei Dir Feierabend?
Ich starte in der Regel gegen halb neun. Feierabend dann je nach Workload und Freizeitplanung.

4. Was machst Du als erstes, wenn Du ins Office kommst?
Erst einmal Wasser holen und dann den Tag planen.

5. Wie bist Du zu Nunatak gekommen?
Ich habe eine Stellenanzeige bei LinkedIn gesehen, die Webseite hat mich dann direkt überzeugt.

6. Bist Du auch am Wochenende online?
Ja, aber bewusst nur punktuell.

7. Was ist Dein Lebensmotto?
Habe ich keins. Ich versuche immer die richtige Balance zwischen Arbeit, Familie und Freunden, Sport und Zeit für mich zu finden und die schönen Momente zu speichern.

8. Wie hältst Du Dich fit?
Je nach Jahreszeit und Lust und Laune gehe ich laufen, auf den Berg, zum Segeln, zum Langlaufen, …

9. Wo hast Du Deinen letzten Urlaub verbracht?
Ich war zwei Wochen in Sri Lanka unterwegs, absolut zu empfehlen, ist extrem vielseitig und sehr entspannt zu bereisen.

10. Welches verborgene Talent schlummert in Dir?
Ich habe einen grünen Daumen 😉

Social Media-Analyse Versicherungen: Allianz Deutschland liegt vorne

Social Media-Analyse Versicherungen: Allianz Deutschland liegt vorne

Branche hat Nachholbedarf im  Social Web

Allianz Deutschland ist die erfolgreichste Versicherung im Social Web. Die Plätze zwei und drei belegen die Online-Versicherung HUK24 sowie HUK-Coburg. Dieses Ergebnis zeigt unsere aktuelle Studie. Unsere Consultants haben hierbei insgesamt 22 Versicherungen auf den Plattformen Facebook, Twitter und Xing untersucht.

Content und Reichweite führen Allianz Deutschland zum Sieg

Allianz Deutschland punktet mit einer starken Präsenz auf Facebook und Xing. Das Unternehmen profitiert dabei von seiner großen und zugleich aktiven Community – das gilt insbesondere für Facebook. Der Marktführer überzeugt außerdem in der qualitativen Analyse mit der aktiven Einbindung von Nutzern sowie ihrem gelungenem Format-Mix. Auf einer Skala von eins (bester Wert) bis drei (schlechtester Wert) erzielte das Unternehmen hier die Note 1,7. Lediglich bei der Funktionalität der Auftritte (u.a. Kurz-Info, Call-to-Action), so zeigt die Studie, besteht noch Optimierungspotential.

Der Zweitplatzierte, HUK24, glänzt vor allem mit seiner Content-Strategie auf Facebook (Note 1,8) – insbesondere in punkto Tonalität der Inhalte und Bildsprache erzielt die Online-Versicherung Bestwerte. Das führt zu einer entsprechend hohen Engagement-Rate ihrer Fanbase. Abzüge gibt es hingegen bei der Nutzerfreundlichkeit der Auftritte.

Den dritten Platz sichert sich die HUK-Coburg mit der konsequenten Verwendung der Plattformfunktionalitäten (z.B. CTA-Button, Neuigkeiten). Das führt zu Bestwerten bei der Nutzerfreundlichkeit (Note 1,2). Besonders positiv fällt das Unternehmensprofil bei Xing und Facebook auf.

Weiteres zur Studie auch unter: https://www.marketing-boerse.de/News/details/1722-Allianz-in-Social-Media-vorne/13889 

Discussing Digital Transformation:  A Nunatak Session @TDD2017

Discussing Digital Transformation: A Nunatak Session @TDD2017

        

This year’s edition of the Transatlantic Digital Debates could not have come at a better time: In a week where U.S. President Donald Trump backed out of The Paris Agreement and German Chancellor Angela Merkel dominated the headlines by stating that Europe must now live on its own strength, 18 young fellows (9 from the U.S., 9 from Germany) met in Berlin to discuss digitization and its implications on modern society. “It’s a unique way to expand one´s network with a broad set of diverse backgrounds, all dealing with the latest challenges of digitization”, stated one of the fellows.

The professional backgrounds of this year’s participants were truly diverse, with employers ranging from Uber to ARD (German Public Broadcasting) to law firms, as well as research organizations and networks from Palo Alto. The program is in its second year of operation and is mainly set up by two think tanks, the Global Public Policy Institute and New America headquartered in Berlin and Washington D.C. respectively, while Microsoft, Intel, the Bertelsmann Foundation, and The Nunatak Group supported TDD 2017 by providing content and stipends.

Principal Dr. Fabian Göbel and Managing Partner Robert Jacobi of The Nunatak Group jointly hosted a session on digitization of business models in the media, insurance and automotive sectors. “We chose specific examples from our daily business practice to ensure that the participants are able to derive hands-on lessons”, said Dr. Göbel. After a short introduction from Mr. Jacobi on the impacts of digitization on society (some positive, others unfavorable) and the challenges big corporations face when trying to adjust to a transforming environment, the fellows received case studies for each of the previously mentioned industries. Within just over an hour, the fellow participants managed to work out creative solutions for each industry: A premium car-sharing service located in Denver, a news product financed though vouchers, sold at cashiers and distributed in schools, and a life insurance product for millennials, directly linked to their individual bank accounts.

“This was a very inspiring session that made the fellows think hard about how companies might provide profitable services in a digital age”, Thorsten Benner, the founder of GPPi, said. After three days in Berlin as well as meetings with federal agencies, academics and corporations to discuss trending topics such as cyber security, artificial intelligence and the internet of things, the fellows moved on to Hamburg for further debate sessions and will continue onto Washington D.C. and Austin this upcoming Fall in September.

Applications for the 2018 edition of the Transatlantic Digital Debates will be open starting November 2017.

Zuhören und führen: Lektionen von Emilio Galli Zugaro

Zuhören und führen: Lektionen von Emilio Galli Zugaro

Eine Lektion in Empathie, ja auch in Demut erteilte Emilio Galli Zugaro bei uns in der Schackstraße in München. Selbstreflexion, Zuhören, Hinterfragen – alles Eigenschaften, die eigentlich selbstverständlich sind, aber im Alltag viel zu wenig gelebt werden, erst recht im oft von Ellenbogen dominierten Manager-Alltag. Dabei zeigte sich der langjährige Kommunikationschef der Allianz durchaus selbstkritisch und erzählte von Situationen, in denen er Mitarbeiter hart kritisiert hatte, statt ihnen zuzuhören und dabei festzustellen, dass die Ursache der Problems gar nicht bei ihnen lag.

Doch daraus hat er gelernt, und diese Lektionen und weitere, die er aus dem Verhalten anderer abgeleitet hat, in seinem Buch „The Listening Leader: How to Drive Performance by Using Communicative Leadership” (ersch. bei Pearson Education Limited) aufgeschrieben.  Seine Tochter, Clementina Galli Zugaro, eine Psychologin, steuerte dazu wertvolle Gedanken bei. Emilio – Details auf seiner Homepage – hat sich nicht nur als Buchautor neu erfunden, sondern auch als Entrepreneur, Change Management Berater, Seminarveranstalter und Mitglied des Advisory Boards von Nunatak.

Ein Thema, das ganz offensichtlich den Zeitgeist trifft: Zur Buchvorstellung kamen mehrere Dutzend Zuhörer von Linde Group, Audi, Siemens oder der Allianz. Viele fragten sich, was die Verbindung zwischen Nunatak und Emilio Galli Zugaro sei. Die Auflösung gab Robert Jacobi gleich zu Beginn:  Beide kennen sich aus Roberts beruflicher Anfangszeit, in der er noch im Journalismus tätig war. Seitdem haben sie den Kontakt aufrechterhalten.

„Wenn Manager davon sprechen, dass sie kommunizieren, meinen sie meist, dass sie ihren Kollegen etwas mitteilen und so sie Basis für eine vertrauensvolle Kommunikation schaffen. Das haben sie in den seltensten Fällen.“

Das breite Einsatzgebiet des Listening Leadership im Unternehmensalltag machte Galli-Zugaro anhand zahlreicher Beispiele aus seinem Buch anschaulich. So müssen Unternehmen jede Form der Kommunikation vertrauensvoll gestalten. Ein Service-Mitarbeiter im Callcenter eines Mobilfunk-Anbieters, der die Anliegen eines Kunden mit Verweis auf das Vertragswerk abschmettert – und so nicht berücksichtigt, dass der Kunde als Kommunikations-Multiplikator seinen Unmut über das Unternehmen in seinem Bekanntenkreis streuen wird –  richtet mehr Schaden an, als es eine Anpassung des Vertrags je für das Unternehmen verursacht hätte. Vertrauensvolle Kommunikation richtet sich dabei aber nicht nur nach außen, sondern ist gerade innerhalb von großen Organisationen zentraler Erfolgsfaktor und muss vom Top-Management vorgelebt werden.

„Alle müssen besser kommunizieren“ – diesem Credo hat sich Galli Zugaro während seiner Zeit bei der Allianz verschrieben. Der Aufbau eines Führungskräfte-Entwicklungsprogramms mit Schwerpunkt auf Kommunikation, welches sämtliche Aspiranten auf leitende Positionen durchlaufen mussten, ist dabei nur eine der vorgestellten Maßnahmen, auf dem Weg zur vertrauensvollen, erfolgreichen Kommunikation in Unternehmen.

Im kommenden Jahr erscheint “The Listening Leader” auch auf Deutsch.

Kinderwelten Fachtagung 2017 – The Nunatak Group war dabei

Kinderwelten Fachtagung 2017 – The Nunatak Group war dabei

Die Zukunft ist mobil

Wie lernen und spielen Kids in der Zukunft? Werden Smartphone und Tablet das lineare TV ersetzen? Werden Hausaufgaben mithilfe von Apps erledigt anstatt mit den Eltern? Und sind  PC und Laptop bald passé? All diesen Fragen widmete sich Rupert in seiner Keynote auf der 18. Fachtagung Kinderwelten, veranstaltet von IP Deutschland und SUPER RTL. Er gab vor allem einen Ausblick darauf, wie die Technologien, mit denen die Kinder heute aufwachsen, ihr Leben und ihr Medienverhalten beeinflussen werden. Am 11. Mai fand das Branchenevent rund um das Medien- und Konsumverhalten der Kinderzielgruppe wieder in den Kölner Rheinterrassen statt. Fakt ist: Mobile PC und Laptop ablösen. Auch lineares Fernsehen wird in Zukunft weniger interessant für Kinder werden, auch wenn dieses derzeit noch von einem Großteil der Kinder bevorzugt wird. In den Bereichen Lernen und Spielen werden Kindern künftig immer schnellere und bessere Technologien zur Verfügung stehen. Kostete es Erwachsene häufig zunächst Überwindung, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, haben Kinder  heutzutage viel weniger Berührungsängste damit, weil diese für sie selbstverständlich sind. Neben Rupert, standen außerdem u.a. Axel Dammler von icon & youth zu Thema Beliebte Markenprodukte bei Kindern, Birgit Guth, Leiterin der Medienforschung bei SUPER RTL und Joachim Netz von Media Analyzer auf dem Podium.