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Kinderwelten Fachtagung 2017 – The Nunatak Group war dabei

Kinderwelten Fachtagung 2017 – The Nunatak Group war dabei

Die Zukunft ist mobil

Wie lernen und spielen Kids in der Zukunft? Werden Smartphone und Tablet das lineare TV ersetzen? Werden Hausaufgaben mithilfe von Apps erledigt anstatt mit den Eltern? Und sind  PC und Laptop bald passé? All diesen Fragen widmete sich Rupert in seiner Keynote auf der 18. Fachtagung Kinderwelten, veranstaltet von IP Deutschland und SUPER RTL. Er gab vor allem einen Ausblick darauf, wie die Technologien, mit denen die Kinder heute aufwachsen, ihr Leben und ihr Medienverhalten beeinflussen werden. Am 11. Mai fand das Branchenevent rund um das Medien- und Konsumverhalten der Kinderzielgruppe wieder in den Kölner Rheinterrassen statt. Fakt ist: Mobile PC und Laptop ablösen. Auch lineares Fernsehen wird in Zukunft weniger interessant für Kinder werden, auch wenn dieses derzeit noch von einem Großteil der Kinder bevorzugt wird. In den Bereichen Lernen und Spielen werden Kindern künftig immer schnellere und bessere Technologien zur Verfügung stehen. Kostete es Erwachsene häufig zunächst Überwindung, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, haben Kinder  heutzutage viel weniger Berührungsängste damit, weil diese für sie selbstverständlich sind. Neben Rupert, standen außerdem u.a. Axel Dammler von icon & youth zu Thema Beliebte Markenprodukte bei Kindern, Birgit Guth, Leiterin der Medienforschung bei SUPER RTL und Joachim Netz von Media Analyzer auf dem Podium.

 

Ex-Allianz-Kommunikationschef Emilio Galli-Zugaro zu Besuch am 22. Mai bei Nunatak

Ex-Allianz-Kommunikationschef Emilio Galli-Zugaro zu Besuch am 22. Mai bei Nunatak

„Nur wer gut zuhört, kann erfolgreich führen“, so das Credo von Emilio Galli-Zugaro, Senior Advisor bei FTI Consulting. Über mehr als zwei Jahrzehnte war „egz“, wie er hausintern bei der Allianz abgekürzt wurde, Kommunikationschef und damit einer der einflussreichsten Manager des Konzerns. Gebürtiger Neapolitaner, vier Sprachen, beste Verbindungen weit über die Allianz hinaus. Dann „wollte er raus“, wie er es selbst beschreibt. Sein neuer Lebensabschnitt sollte hingegen wenig mit PR und Unternehmenskommunikation und viel mit Coaching und Mentoring zu tun haben – Tätigkeiten, die ihm wirklich Spaß machten, für die er aber zu wenig Zeit hatte. Aus diesem Grund wagte er den großen Schritt, kündigte und erfüllte sich seinen Traum: Er berät seitdem Top-Manager und Unternehmer als Business Coach und ist Mentor am Entrepreneurship Center, München. Darüber hinaus lehrt er Unternehmens- und Krisenkommunikation im Fachbereich Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Communicative Leadership an der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin. Am 22. Mai, um 19.00 Uhr, wird der ehemals dienstälteste Leiter der Unternehmenskommunikation eines Dax-Konzerns über die moderne Führungskommunikation in unseren Räumlichkeiten sprechen. Bei der Vorstellung seines im Januar veröffentlichten Buches “The Listening Leader”, das er zusammen mit seiner Tochter, der Psychologin Clementina Galli Zugaro, geschrieben hat, erklärt er außerdem, warum Führungskräfte, die zuhören können, erfolgreicher sind.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen:

https://www.eventbrite.de/e/buchvorstellung-the-listening-leader-mit-emilio-galli-zugaro-tickets-34175212982

 

Thank God it’s Monday!

Thank God it’s Monday!

Frisch und munter aus dem Wochenende und rein in die Woche – in unserer Blogserie “Thank God it’s Monday” gewähren unsere Mitarbeiter einen kleinen Einblick in ihre Wochenend-Aktivitäten und verraten, wie sie sich für die anstehende Arbeitswoche rüsten. Heute im Nunatalk: Karena Ritscher. Sie ist seit 2015 Teil des Nunatak-Teams und als Senior Consultant für digitales Marketing, Business Modeling und M&A, u.a. für die Branchen Medien, Finanzdienstleistung und Handel, zuständig. Karena hat ihren Bachelor in BWL an der Uni Mannheim gemacht und anschließend ihren Master “Organizational Innovation & Entrepreneurship” in Kopenhagen abgeschlossen. Danach hat sie für einige Monate ins Investment Management bei Holtzbrinck Digital geschnuppert, wo sie sich für die digitalen Geschäftsmodelle begeisterte und so ihren Weg zu The Nunatak Group fand.

1. Wie war Dein Wochenende?

Sehr entspannt und erholsam. Ich habe jeden Tag Yoga gemacht und das tolle Wetter am Samstag auf dem Balkon genossen, mit der Biografie von Elon Musk.

2. Denkst Du Sonntagabend schon an die anstehende Woche?

Das kommt ganz darauf an, was ansteht und wie stressig die anstehende Woche womöglich wird.

3. Wie motivierst Du Dich für die neue Woche?

Ich versuche stetig am Wochenende ausreichend Energie zu tanken. Das kann beim Sport sein, in den Bergen, beim Kochen oder beim Brunch mit Freunden.

4. Hand aufs Herz: Montags schon mal krank gemacht?

Bloß nicht – sonst fehlt ja ein ganzer Tag, um die Arbeit zu schaffen!

5. Was ist üblicherweise Deine erste Tätigkeit, bevor Du den Computer hochfährst?

Notizbuch und Stift rausholen. Auch wenn wir eine digitale Strategieberatung sind, hänge ich sehr an meinem analogen Notizbuch.

6. Checkst Du Deine Mails regelmäßig am Wochenende oder ist das ein To Do für Montagmorgen?

Zur Einstimmung auf die kommende Woche, checke ich die Mails sonntagabends.

7. Was steht heute bei Dir an?

Heute habe ich schon das „Weekly Team Update“ hinter mir. Das ist der Nunatak Jour fixe, währenddessen das gesamte Team zusammenkommt, um Themen der vergangenen und der aktuellen Woche zu besprechen. Für den Rest des Tages werde ich mit der Erstellung einer Pitch-Unterlage für einen potenziellen Kunden beschäftigt sein.

8. Dein Lieblingsprojekt diese Woche?

Projekt kann man es vielleicht nicht nennen, aber am Freitag wird das gesamte Nunatak-Team wieder zu einem Offsite aufbrechen. Darauf freue ich mich schon sehr!

9. Freust Du Dich schon aufs Wochenende?

Natürlich! Wochenenden sind immer ein Grund zur Freude.

10. Wenn Dein Chef Dir eine Vier-Tage-Woche und damit ein dauerhaft verlängertes Wochenende (bei entsprechend reduziertem Gehalt) vorschlagen würde, würdest Du….

Da würde ich mich freuen, dass ich endlich Zeit hätte, eine Yogalehrerausbildung zu machen.

Porridge ist mein Fleisch

Porridge ist mein Fleisch

Work hard, play hard – heißt es doch so schön. Wir würden gern ergänzen: Work hard, play hard, eat smart. Denn wenn Gehirnzellen und Bizeps Hochleistungen bringen müssen, dann braucht’s die richtige Energiezufuhr. Wer wüsste das besser als Caroline Steingruber, Gründerin des Porridge-Startups 3Bears. Wieso die Unternehmerin nicht mal einladen, dachten wir uns. Am 21. April stattete uns dann Caroline von 3Bears einen Besuch ab um uns zu erzählen, was sich 2017 in den Müslischüsseln Neues tut. Im Gepäck: Ihr Porridge und Wissenswertes rund um das Trendfrühstück. Da morgens auf der Arbeit bei den meisten von uns vor allem das Gehirn gefragt ist und weniger die Muskeln, empfiehlt sie beim Frühstück auf Kohlenhydrate zu setzen. Und auch für Sportler ist Porridge mit Milch wie gemacht. Denn: Um Eiweiß aufnehmen zu können, muss man kombinieren. Ein Milchprodukt gepaart mit Getreide ergibt in Bezug auf das Eiweiß eine Wertigkeit wie Fleisch.

Gegründet wurde das Startup 2015 von Caroline und Tim, nachdem sie bemerkt hatten, dass es in Deutschland, anders als in England, kaum einen gesunden Haferbrei gab. Den Namen hat das Startup übrigens vom englischen Märchen von Goldlöckchen und den drei Bären. So haben die beiden Gründer Caroline Steingruber und Tim Nichols, genau wie das goldgelockte Mädchen, das heimlich den Brei der Bärenfamilie aß, so lange probiert, bis sie genau die richtige Mischung fanden.

Kennengelernt haben wir das Startup 3Bears auf einer Weihnachtsfeier eines anderen Startups. Das Konzept hat uns überzeugt – und  der Geschmack auch. Selbstverständlich durften wir uns auch mit dem Porridge stärken.  Der kommt mittlerweile so gut an, dass er bei größeren Handelsketten schon erhältlich ist.

Wer mehr erfahren möchte, kann auf der Website der 3Bears vorbeischauen. https://3bears.de/

Im Porträt: Leo Hautzinger

Im Porträt: Leo Hautzinger

Seit März verstärkt Leo das Nunatak-Team. Er hat schon einiges von der Welt gesehen: Aufgewachsen ist er in Uganda, auf den Philippinen, in Singapur und in Deutschland. Sein IB hat er in England gemacht, bevor er dann an der Loughborough University Sport Science with Management studierte. Anschließend schnupperte Leo während eines sechsmonatigen Praktikums Start-Up Luft in London, wo er anschließend übernommen wurde. Bei Nunatak unterstützt er unsere Consultants bei laufenden Projekten, erarbeitet digitale Marketing-Strategien und führt Markt-, Wettbewerbs- und Best-Practice-Analysen durch. Was ihn auszeichnet, wie er zu Nunatak gekommen ist und welche Hobbies er hat, verrät er uns in unserem kleinen Interview.

1.Frühaufsteher oder Langschläfer?
Langschläfer.

2. Kaffee oder Tee?
Jasmine Tee.

3. Wann fängst Du in der Regel morgens an und wann ist bei Dir Feierabend?
Morgens 8:45 Uhr – Abends zwischen 19:00-20:00 Uhr.

4. Was machst Du als erstes, wenn Du ins Office kommst?
Schreibtisch sortieren, Laptop anmachen, Wasser holen, Tag planen.

5. Wie bist Du zu Nunatak gekommen?
Durch einen aktuellen Mitarbeiter (Friedrich), der mir das Büro gezeigt hat und ein bisschen erklärt hat, was hier gemacht wird. Dann habe ich mich ganz normal beworben.

6. Bist Du auch am Wochenende online?
Eher weniger.

7. Mit wem würdest Du gerne mal ein Feierabendbierchen trinken gehen?
Barack Obama.

8. Was ist Dein Lebensmotto?
„Hard work beats talent when talent fails to work hard“.

9. Wie hältst Du Dich fit?
Fußball, Basketball, gute Ernährung und viel Schlaf.

10. Wo hast Du Deinen letzten Urlaub verbracht?
Auf den Azoren in Portugal.

11. Bitte vervollständige den Satz: In zehn Jahren bin ich…?
..weiterhin gesund und glücklich.

12. Welches verborgene Talent schlummert in Dir?
Koch.

Diese 7 Kardinalfehler verhindern echten Wandel

Diese 7 Kardinalfehler verhindern echten Wandel

Lesetipp vorm Wochenende: Digitale Transformation – das ist für Manager häufig ein echtes Minenfeld. Wie die größten Fehler vermieden werden können, beschreibt Robert Jacobi in der Rubrik Meinungsmacher des manager magazins. Change Management ist die Lösung. Hier ein kurzer Überblick über die sieben Stolpersteine, die der digitalen Transformation in einem Unternehmen im Weg liegen:

1) Die Ziele sind nicht klar definiert

Was genau die Ziele des individuellen Transformationsprozesses sind, muss die Führungsspitze als Vision eindeutig formulieren und mit messbaren Kriterien hinterlegen.

2) Das Management zieht nicht mit

Für jeden Wandel ist die Voraussetzung, dass er an der Spitze verstanden und propagiert wird.

3) Veränderung wird nicht belohnt

Die inhaltlichen Ziele des Change-Prozesses müssen vertraglich festgehalten und ihr Erreichen muss belohnt werden; am besten nicht nur auf individueller Basis, sondern über Teams hinweg.

4) Die Ressourcen reichen nicht aus

Wenn der CEO auf der Bühne steht und Digitalisierung predigt, die Ressourcen aber durch das bestehende Geschäft gebunden sind, wird nicht viel passieren.

5) Das Vorgehen ist nicht transparent

Wenn eine digitale Innovationseinheit abgeschirmt und vertraulich monatelang vor sich hin werkelt, erhöht das vielleicht kurzfristig die Produktivität dieses Kernteams – aber noch lange nicht die Chancen des langfristigen Erfolgs.

6) Das Unternehmen schirmt sich ab

Spätestens im digitalen Zeitalter ist klar, dass man nicht mehr alles selbst machen kann. Partnerschaften für Forschung und Entwicklung, Joint Ventures, gemeinsame Nutzung technischer Plattformen – Arbeitsteilung ist das Gebot der Stunde, über Firmengrenzen hinweg.

7) Interne Silos bleiben bestehen

Das größte Hindernis für einen Change-Prozess ist, dass er sich auf einzelne Abteilungen beschränkt und nicht zu einem dauerhaften Umbruch der Strukturen führt. Das Tempo des Wandels sollte im ganzen Unternehmen ähnlich hoch und niemand davon ausgenommen sein. “Die größte Gefahr in Zeiten des Umbruchs ist nicht der Umbruch selbst, sondern ihm mit veralteter Logik zu begegnen”, hat Management-Guru Peter Drucker gesagt.

Wir wussten es bereits – jetzt ist es raus! Rolf Illenberger wechselt zu The Nunatak Group

Wir wussten es bereits – jetzt ist es raus! Rolf Illenberger wechselt zu The Nunatak Group

Dr. Rolf Illenberger startet zum 1. April als neuer Geschäftsführer bei The Nunatak Group. Er ergänzt damit die Führungsriege um die beiden Gründungs-Partner Robert Jacobi und Rupert Schäfer.

Der promovierte Medienwissenschaftler Illenberger war seit 2013 in verschiedenen Management-Funktionen bei ProSiebenSat.1 tätig, u.a. als COO von ProSiebenSat.1 Digital und Senior Vice President New Business der Digitalsparte von ProSiebenSat.1. Vor seiner Zeit bei dem Unterföhringer Medienkonzern arbeitete er als Manager bei der Unternehmensberatung Solon Management Consulting.

In seiner neuen Position profitiert Illenberger von seiner Erfahrung als Gestalter der Transformation des DAX-Unternehmens sowie seinem breiten Netzwerk in der Medien- und Digitalbranche. „Besonders reizt mich die Möglichkeit, Unternehmen verschiedenster Branchen bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle und Organisationen zu beraten“, sagt der Absolvent der Handelshochschule Leipzig zu seinem Einstieg bei der Strategieberatung. „The Nunatak Group hat in diesem Beratungsfeld eine herausragende Marktposition, und ich freue mich, einem hoch motivierten Team beizutreten.“

„Mit Rolf Illenberger konnten wir einen echten Experten für Digitalstrategie gewinnen, der beide Perspektiven kennt: die des Kunden und die des Beraters. Zudem wird uns seine Führungserfahrung dabei helfen, das starke Wachstum erfolgreich zu steuern“, so The Nunatak-Gründer Robert Jacobi.

It’s time to talk: Apply for Transatlantic Digital Debates 2017!

It’s time to talk: Apply for Transatlantic Digital Debates 2017!

The Nunatak Group supports this year’s round and is looking for applicants

In a digital world, personal exchange and communication is more important than ever. The consequences of a sitting U.S. president using Twitter as a key channel for communication show the risks of going digital-only. That’s just one among many reasons why The Nunatak Group supports the „Transatlantic Digital Debates 2017“ (TDD 2017), a dialogue program that will take place in early summer and autumn in the United States and Germany. During the two weeklong session, 18 participants (nine from each of the two countries) with backgrounds in business, the sciences, politics and civil society will be discussing the future of the digital economy, challenges to online privacy as well as the changing public sphere through social media.

The Transatlantic Digital Debates were established in 2016 through a joint initiative of the Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin and New America in Washington, DC, with support from the Transatlantic Program of the German Federal Government. The program aims to bring together young experts from both nations in various discussion formats to build a better understanding of future relevant topics on the transatlantic agenda. This year’s main focus will be on the new challenges in the automatization of our industries, artificial intelligence and algorithms as well as new cybersecurity developments. The discussions will be put into the context of the 2017 parliamentary elections in Germany and the political strategies of the Trump administration.



TDD 2017 consist of two parts: The program will take place in Berlin and Hamburg in early summer (May 28th-June 3rd) as well as in Washington, DC and Austin, TX in autumn (November 4th-11th). The focus of the debates in both capitals (Berlin and Washington, DC) will be on an active exchange with political decision-makers. The discussions in Hamburg and Austin will place a stronger attention on dialogue with tech companies. At this point, TDD 2017 is looking for applicants from both countries that are not older than 35, have a strong academic background and have at least three years of work experience. Those interested are asked to apply until March 19th. For further information about the application process, please visit:

http://www.transatlanticdigitaldebates.net/apply/

Photos: GPPi

Successful entry into the data age – Guest commentary in W&V

Successful entry into the data age – Guest commentary in W&V

The issue of data strategy has not yet arrived in Germany’s publishing houses -but time is pressing. Publishers need to catch up and review, collect, and consolidate their data. In practice, there is a need for action in four areas: data collection, aggregation of data, establishment of a technical setup and monetisation approaches. Read more about the topic in W&V, where Nunatak Managing Partner, Robert Jacobi, was featured.

Read more here.

DLD 2017

DLD 2017

  1. Rupert, Du warst auf der DLD 17. Was hat Dich am meisten überrascht?

Die Industrie ist erwachsen geworden. Die anfängliche Hypestimmung weicht einem nüchtern-professionellen Blick: Der Einfluss der Digitalisierung auf einzelne Geschäftsbereiche und unsere Gesellschaft mit all seinen Konsequenzen rückt in den Fokus.  Klar ist: Digitale Disruption hat das Potenzial in den nächsten Jahren etablierte Betreiber aus Märkten zu verdrängen und gleichzeitig auch komplett neue Märkte und Unternehmen zu schaffen.

Es stellen sich drei zentrale Fragen: Wie verdiene ich Geld? Was funktioniert, was nicht? Wie muss ich mich gegen die neuen digitalen Supermächte aufstellen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben oder neue Geschäftsfelder zu erschließen? Die Frage nach den Geschäftsmodellen von morgen geht einher mit einer gesellschaftlichen Debatte. Das zeigt sich aktuell bei Themen wie u.a. künstliche Intelligenz und autonomes Fahren: Was passiert wenn künstliche Intelligenz, Automatisierung oder Bots den Großteil der Prozesse der Zukunft steuern oder übernehmen. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Was bedeutet das für die Zukunft der Arbeit und für die Arbeitsplätze? Die DLD führt die Aspekte zusammen und liefert wesentliche Impulse zur Beantwortung dieser zweifelsfrei zentralen Fragestellungen. Das macht die Veranstaltung unique.

  1. Du warst an der Gründung der Veranstaltung maßgeblich beteiligt. Was gab die Initialzündung?

Wir haben damals erkannt, dass ein immer größerer Bedarf an Wissensaustausch zu aktuellen Themen der Digitalisierung entstand. Was passiert dort gerade und wie können wir daran teilhaben? In den USA gab es bereits diverse Veranstaltungen hierzu, z.B. die TED Konferenz, D-Konferenz oder das PC Forum von Esther Dyson. Unsere Idee war es, ein ähnliches Format in Europa aufzubauen, um eine Brücke zu schaffen, die uns die Innovationskraft der USA näher bringt, um zu lernen und natürlich auch um geschäftlich davon zu profitieren. Die Zeit war einfach reif dafür und wir haben mit der DLD die Möglichkeit erkannt, als einer der ersten Player im europäischen Markt das Thema zu besetzen. Der nachhaltige Erfolg der DLD zeigt, dass das Gründungsteam hier zur richtigen Zeit gehandelt hat.

  1. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung war „What’s the plan?“ Spricht daraus eine Ratlosigkeit, dass auch internationale Experten nicht mehr wissen, was die Zukunft bringt?

Ja, und das ist auch sicherlich berechtigt. Die Digitalisierung hat die Gesellschaft und Wirtschaft in den vergangenen zehn Jahren fundamental verändert. Ein Großteil der heute wertvollsten Firmen sind digitale Unternehmen und das Wachstum scheint kein Ende zu nehmen. Gleichzeitig macht die Beschleunigung der Entwicklungen gerade auch die Zukunft immer schwerer planbar. Heute vorherzusehen, was in drei bis fünf Jahren digital stattfindet, wird immer schwieriger. Neue Wettbewerber können in kürzester Zeit entstehen und komplette Industrien verändern.

  1. Ein Schwerpunktthema der DLD 17 war die künstliche Intelligenz. Welche Branchen wird diese als erstes umwälzen?

Das ist schwer zu sagen. AI wird sicherlich Einfluss auf unterschiedlichste Branchen und deren Wertschöpfungsprozesse haben. Sicherlich werden Unternehmen mit Consumer-orientierten Geschäftsmodellen schneller davon betroffen sein, als klassische Industriebereiche wie z.B. das Engineering und Manufacturing. Das Spannende an der Digitalisierung ist eben, dass sich der Einfluss nicht mehr wirklich auf einzelne Bereiche und Branchen begrenzen lässt. in Zukunft wird es keine digitalen Unternehmen geben, sondern nur noch Unternehmen die Technologie als Möglichkeit ihres Geschäfts verstehen und es zu einem zentralen Asset ihrer Strategie gemacht haben.

  1. Welche Learnings kann man von solch einer Veranstaltung für Nunatak konkret mitnehmen?

Es herrscht weiterhin viel Bedarf an Beratung. Es wird immer wichtiger, Themen und Trends rechtzeitig zu erfassen und Geschäftsmodelle anzupassen oder weiterzuentwickeln. Zusätzlich bedarf es gerade in klassischen Industrien klare Change Management Prozesse, die angegangen werden müssen, um sich digital wettbewerbsfähig aufzustellen. Wir sind optimal aufgestellt, um Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien bei diesem Prozess zu begleiten.